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	<title>Comments on: Schei&#223;artifizielles Kunstlied?</title>
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		<title>By: Modeste (anonym)</title>
		<link>http://sopranisse.de/2005/09/27/scheiartifizielles-kunstlied/comment-page-1/#comment-1064</link>
		<dc:creator>Modeste (anonym)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:59:59 +0000</pubDate>
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		<description>Auch nicht &#252;bel ist, wie ich finde, die &lt;i&gt;Winterreise&lt;/i&gt; von Mitsuko Shirai. Die Rezitationen von Peter H&#228;rtling, gegen dessen Wirken man ohnehin einmal ernsthaft etwas unternehmen sollte, sind komplett zum Vergessen, aber ihre Interpretationen sind gro&#223;artig. &lt;i&gt;Was vermeid&#180; ich denn die Wege&lt;/i&gt; - da zieht sich mir jedesmal das Herz zusammen, wie beim ersten H&#246;ren, mit acht oder neun Jahren in der Aufnahme von Fischer-Dieskau oder Kipnis. Nat&#252;rlich die &lt;i&gt;Adelaide&lt;/i&gt;, nat&#252;rlich vom &lt;i&gt;sch&#246;nen gr&#252;nen Band&lt;/i&gt;. Geliebt, wenn auch offenbar v&#246;llig aus der Mode, Elisabeth Schwarzkopf, deren nat&#252;rlich hochgradig artifizieller Gesang trotzdem derjenige bleiben wird, der gerade Richard Strauss&#180;Lieder oder auch Hugo Wolf in mein Ohr gestanzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersch&#228;tzt wird, wie ich finde, das Mozart-Lied. So kleine M&#252;nze, wie man h&#228;ufig h&#246;rt, ist das alles nicht, und wer Ohren hat zum H&#246;ren, der h&#246;rt es wirken und weben unter der glatten Oberfl&#228;che. Zum &lt;i&gt;Ridente La Calma&lt;/i&gt; wird man mich, dies fast OT, einmal zu Grabe tragen, wenn alles funktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Sie haben mich da auf eine Idee gebracht - &#252;ber das Kunstlied schreibe ich vielleicht auch einmal in den n&#228;chsten Tagen, wenn ich wieder ein bi&#223;chen Zeit habe.
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch nicht &uuml;bel ist, wie ich finde, die <i>Winterreise</i> von Mitsuko Shirai. Die Rezitationen von Peter H&auml;rtling, gegen dessen Wirken man ohnehin einmal ernsthaft etwas unternehmen sollte, sind komplett zum Vergessen, aber ihre Interpretationen sind gro&szlig;artig. <i>Was vermeid&acute; ich denn die Wege</i> &#8211; da zieht sich mir jedesmal das Herz zusammen, wie beim ersten H&ouml;ren, mit acht oder neun Jahren in der Aufnahme von Fischer-Dieskau oder Kipnis. Nat&uuml;rlich die <i>Adelaide</i>, nat&uuml;rlich vom <i>sch&ouml;nen gr&uuml;nen Band</i>. Geliebt, wenn auch offenbar v&ouml;llig aus der Mode, Elisabeth Schwarzkopf, deren nat&uuml;rlich hochgradig artifizieller Gesang trotzdem derjenige bleiben wird, der gerade Richard Strauss&acute;Lieder oder auch Hugo Wolf in mein Ohr gestanzt hat.</p>
<p>Untersch&auml;tzt wird, wie ich finde, das Mozart-Lied. So kleine M&uuml;nze, wie man h&auml;ufig h&ouml;rt, ist das alles nicht, und wer Ohren hat zum H&ouml;ren, der h&ouml;rt es wirken und weben unter der glatten Oberfl&auml;che. Zum <i>Ridente La Calma</i> wird man mich, dies fast OT, einmal zu Grabe tragen, wenn alles funktioniert. </p>
<p>Aber Sie haben mich da auf eine Idee gebracht &#8211; &uuml;ber das Kunstlied schreibe ich vielleicht auch einmal in den n&auml;chsten Tagen, wenn ich wieder ein bi&szlig;chen Zeit habe.</p>
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