Archiv für Februar 2006


Selige Inseln - Adlerhof in Wien

28. Februar 2006 - 01:00 Uhr

adlerhof

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“Bis ich dich finde” - Zwischenfrage

27. Februar 2006 - 22:11 Uhr

Trotz Enttäuschung (Witwe für ein Jahr) bis Ärger (Die vierte Hand) doch wieder Irving gekauft.
Habe jetzt die Hälfte durch, bisher abgehakt:

    Ringen (alle glaubich außer Bären und Zirkuskind)
    Sex mit älteren Frauen (Witwe für ein Jahr, Hotel New Hampshire…)
    Schriftsteller (Garp, Hotel New Hampshire, Zirkuskind, Witwe für ein Jahr und noch ein paar)
    Kleinsein (Owen Meany, Hotel New Hampshire, Zirkuskind und noch ein paar)
    Sexuelle Orientierungslosigkeit (Hotel New Hampshire, Garp, Wassertrinker und noch ein paar)
    Ostküsteninternat (Owen Meany, Hotel New Hampshire, Garp und noch ein paar)
    Kindliches Trauma (Witwe für ein Jahr und noch ein paar)
    Dickes Mädchen (Gottes Werk und Teufels Beistand und bestimmt noch ein paar)
    Geschwisterliebe (Hotel New Hampshire, Witwe für ein Jahr)
    Prostituierte (Witwe für ein Jahr und noch?)
    Amsterdamer Rotlichtviertel (Witwe für ein Jahr)
    Fehlender Vater (Garp, Owen Meany, Gottes Werk und Teufels Beitrag)

Kann mir schon mal jemand verraten, ob es nachher wieder nach Wien geht?

(Dort hat Irving übrigens die Tage ein paar tausend oder zehntausend oder hunderttausend Lassdiebärenlos verteilen lassen. Für die Reise aber doch lieber Thomas Bernhard.)


Nachtrag
Neu ist glaube ich die Psychotherapeutin. Aber Irving wird ja auch älter (nicht erwachsener).Na dann eben Zürich.
Gerade tritt Hugo auf, dem ein Hund das Ohrläppchen abgebissen hat.

Also:
Abgebissenes Ohrläppchen (Garp)

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Karneval nicht verstehen (Brauchtum mal wieder)

27. Februar 2006 - 13:07 Uhr

ist keine große Sache.
Da gibt es nichts zu verstehen.
Es genügt, einfach mitzumachen oder es sein zu lassen.

“Wat hätt datt dann mit Karneval ze donn?”, fragte dem Mann seine Oma, wenn im Fernsehen sowas kam wie “Mainz bleibt Mainz” oder die Verleihung des Ordens wider den tierischen Ernst. Denn dem Mann seine Oma war aus Köln, oder wie man hier sagt: Von Köln.

Karneval ist man nämlich “Jeck em Rään”, “Knatschverdötsch”, “Raderdoll”, Männer tragen Frauenkleider, auch in offiziellen Funktionen (Prinzbauerjungfrau) und reiben uniformiert ihre Ärsche aneinander (Stippeföttsche). Und das gibt es “nurnurnur bi oss in Kölle”. Weiterlesen »

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Billigfliegen.

26. Februar 2006 - 14:45 Uhr

Wir erreichen den Schalter japsend und übersäuert genau 30 Minuten vor Abflug. Ich musste ja noch den Hut aus dem Büro holen, ohne Hut im Winter durch Wien geht gar nicht, dann dieses Müllauto, das das Musikerviertel blockierte, Parkplatzsuche am Flughafen usw. Den Hut habe ich dann im Flugzeug liegen lassen. In Köln gibt es Finger vom Terminal ins Flugzeug, luxuriös, und mit Kind darf man zuerst einsteigen. Die Drei ist ja noch nie geflogen, ich erkläre ihr, dass der Pilot lange üben musste, um beim Wolkendurchfliegen zu wissen, wo oben und unten ist und kläre sie über allerlei Gefahren des Fliegens auf, während wir aufs Einsteigen warten. Es gibt da ja diese amerikanischen Aufklärungsfilme aus den 80ern. Weiterlesen »

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Wenn Musica Antiqua spielt, …

22. Februar 2006 - 22:27 Uhr

… dann kommen Menschen mit Fotoapparaten, die von flickr noch nie gehört haben (beide nicht, Mensch und Maschine)<IMG_2454. und Menschen, die zwei Brillen übereinander tragenIMG_2453.

Reinhard Goebel ist eine coole Sau, ich hätte ihn fast nicht erkannt, weil er keine lustige Brille auf hat. Schweres Ackern gegen die trockene Akustik, sie nutzen ja Naturprodukte, nämlich Darmseiten. Die Pausen zwischen den Sätzen vertreiben uns die Musiker mit Stimmen. Vielleicht kann die Genforschung mal ein Tier erfinden, dass einen Darm hat, der sich weniger leicht verstimmt als der des Schafes. Die so im Bahnhof verlorene Zeit holen sie auf der Strecke locker wieder rein.

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Apropos Darmsaiten

19. Februar 2006 - 22:11 Uhr

Hardcore-Veganer halten nichts von historischer Aufführungspraxis?

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Programmheftlyrik

18. Februar 2006 - 23:12 Uhr

“Als der insinuante alte Kardinal dem jungen Sachsen zu aufdringlich wird, … zieht er in den Palazzo Bonelli unweit der Piazza Venezia um. Dort nimmt ihn der neureiche Marchese Ruspoli in den kommenden zweieinhalb Jahren gastfreundlich auf. Mit allem Komfort ausgestattet, einer eigenen Kutsche, einem im jüdischen Ghetto ausgeliehenen Bett, Unsummen zur Stillung des Händelschen Appetits und Bergen von Eis…”
(Dr. Karl Böhmer)

Wer weiß ohne Nachschauen, was “insinuant” bedeutet?

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Der Wirt vom Weststern…

14. Februar 2006 - 23:38 Uhr

Der Wirt vom Weststern, sage ich dann, als wir nach dem paarundeinsten Kölsch vor der Wirtschaft stehen, der Wirt vom alten Weststern nämlich, der hat sich da drin am Lampenhaken aufgehängt. Und als der Sanitäter den abgeschnitten hat, da klingelte dem Wirt sein Händi in der Hosentasche. Und da ist der Sanitäter drangegangen.

“ihhh, nein, wie schrecklich”, sagt die E., und ich: “Ja, schrecklich, aber prima Geschichte.”

Und wahr.Bis auf den Namen der Wirtschaft.

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Stinklangweiliger Technik-Nostalgie-Content (bitte weiterblättern, hier gibt es nichts zu lesen)

12. Februar 2006 - 21:09 Uhr

Ich bin übrigens sehr anfällig für technischen Spielkram, je kleiner desto besser. Meine tiefsitzende Angst, etwas zu verpassen, zu spät zu kommen, äußerte sich darin, dass ich schon in den 90ern jederzeit und überall E-Mails empfangen wollte, auch wenn mir keiner welche geschickt hat. Also hatte ich das erste Handy mit Infrarotschnittstelle (Ericsson SH 888), dazu ein videokassettengroßes Notebook (Toshiba Libretto) und dann den wunderbaren Psion Serie 5.
IMG_0050

Libretto kam dann weg, weil Psion alles, alles besser konnte als Windows. Weiterlesen »

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