Archiv für März 2006


Google fragt:

31. März 2006 - 15:05 Uhr

Meinten Sie: weicht ihr trauregister

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Der Morgen am Amtsgericht

30. März 2006 - 23:09 Uhr

Um zehn bin ich im Gericht, einem fiesen Nebengebäude, keine Sicherheitskontrolle. Ich habe eineinhalb Stunden gebraucht, eine gute halbe Stunde länger als sonst. Zwei Männer sitzen vor dem Saal, das lässt auf einen schnellen Termin hoffen, geladen sind zehn Zeugen, sechs vom Kläger, dem Gegner, vier von “uns” benannt. Die “Beklagte zu 2″ (die Autohaftpflicht) hat für jeden ihrer Zeugen 100 Euro Auslagenvorschuss eingezahlt.

Drei Stunden dauert der Termin schließlich. Alle zehn Zeugen erscheinen nach und nach. Der Richter hat “gestaffelt geladen”. Weiterlesen »

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Eclipse 1999 - Müschmüsch.

29. März 2006 - 17:27 Uhr

Lu erinnert sich (und mich) an die Sonnenfinsternis 1999.

Luxemburg lag für uns am nächsten am Dings, wie hieß das noch. Kernbereich? (Nein, das hat was mit Grundrechten zu tun), Zentralzone?, Finsterbereich? Totalitätsstreifen, lese ich bei Wikipedia, aber das habe ich noch nie gehört.

War eine prima Idee von Sopran, Sopran und Sopran, eine typische Spätabendidee, am nächsten Morgen nach Luxemburg zu fahren, die C eher aus Trotz, wollte sie doch in die Eifel fahren am Abend vorher, und der Mann zögerte und fand die Idee doof dachte sie und fuhr dann doch und … J und ich eher aus Angst, was zu verpassen, Weiterlesen »

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Wege zu mir:

27. März 2006 - 21:11 Uhr

sopran goebel coole sau (google) - kenne ich, den Sucher. Gruß nach Concepcion.
Jochen Reinecke Hochzeit (google) Hm.
Puccini Musik im Tatort Pechmarie (google)

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Tatort #626: Der schwedische Freund

27. März 2006 - 14:56 Uhr

Gääääähn.

(Typisch nachtragende schwedische Geschichte, Mankell lässt grüßen, uralte Kamellen von jugendlicher Schuld, war dann doch jemand anders, ist aber auch egal, die Schweden machen’s dann wenigstens tüchtig brutal, das also die Rentnerparadies-Bodensee-Version vom Schwedenkrimi.)

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Vorgestern. Wuppertal.

24. März 2006 - 09:58 Uhr

Keine Parkplätze am Gericht, dafür Sonne, das Gericht hat die Adresse Eiland 1 und Eiland 2, es liegt auf einer bin versucht zu schreiben, ach ich tu’s, einmal darf man (sic!) Insel zwischen Wupper und einem Abwasserkanal oder Wupperarm oder Bach.

Schon das Gericht sehr schön, neu/alt, nur das mit den zwei Preisen für Bedienstete und andere kannte ich noch nicht. Kaffee 1,80, nach Gerichtskantinenmaßstäben ein Wucherpreis. Der Termin läuft nicht so, der von mir vertretene Beklagte steht im Stau, der Kläger wird ausführlichst vernommen (=informatorisch angehört). Mal wieder die Frage, wessen Versicherung zu zahlen hat, bleibt alles im großen Kreislauf. Weiterlesen »

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Abbitte

21. März 2006 - 20:55 Uhr

für “furchtbar”, Herr Kempowski war ganz reizend, ich lach ja auch beim Lesen ziemlich viel, und wie er liest, will er auch, dass man lacht, aber zugleich den Eindruck erwecken, dass ER das überhaupt nicht komisch findet. Dass man also über IHN und seine leicht verschobene (nicht: verschrobene oder doch nur ein bisschen verschrobene) Sicht lacht, nicht über erfundene Pointen. Denn aus seiner Sicht ist das alles völlig richtig.

kempowski11

Er trug übrigens einen grauen Anzug, lichtschluckend grau, grauer geht’ s nicht, aus einem Stoff, der Tuch genannt werden möchte, darunter einen ebenfalls grauen Pullunder Weiterlesen »

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Tatort #625 “Pechmarie” (Köln)

20. März 2006 - 10:30 Uhr

Huch, Moni war schneller. Der Pathologe, der im richtigen Leben Gefängnisarzt ist, spricht tatsächlich nicht ganz wahr. “Penicillin, gut zudecken und nach zwei Wochen wieder in die Schule”, ist fast richtig. Entweder langes Siechtum mit Quarantäne (-> danach vielleicht immun) oder - wie heute üblich - sofort Grüncef oder anderes Antibiotikum und nach 48 Stunden ist alles vorbei. Und wenn man’s mit Grüncef und Konsorten macht, kann das Kind es immer wieder bekommen. Ich hatte es noch nie, meine Kinder zusammen aber schon zwölf bis vierzehn mal. Gefühlt. Als ich klein war und Ballauf und Schenk also auch klein waren, machte man es noch ohne Penicillin.

Schade, dass die T und ich den Fall so schnell gelöst hatten, hatten wir doch um 20 Uhr 18 (”Ich kenn die Stimme, Moment, nicht sagen - ” — “Meret Becker?” — Weiterlesen »

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Aus dem Archiv: “Kempowski, Walter, betrügt mich mit Susanne”

18. März 2006 - 11:02 Uhr

Eigentlich müsste es heißen: Susanne betrügt mich mit Kempowski. Wenn Susanne einmal prominent wird, werde ich den Titel zu ihren Gunsten ändern.

Susanne und ich waren 14 Jahre alt und in einer Klasse. Bücher und Bach waren unsere gemeinsamen Themen. Pferde und Küssen dagegen interessierte sie nicht.
Nach einer Lesung des von uns verehrten Walter Kempowski stellten wir uns am Signiertisch an, erhielten hübsche Widmungen in unsere Taschenbücher; die Frage, ob wir alt genug für seine Literaturseminare seien, beantwortete er positiv: Er würde sich freuen und uns zu seiner Rechten und Linken setzen, damit wir zustimmend nicken oder bedenklich die Köpfchen wiegen könnten, wenn jemand etwas Kluges oder Dummes sagt. Seine Adresse laute Kreienhoop Nartum, wir mögen ihm schreiben.

Es entspann sich ein keuscher Briefwechsel, Weiterlesen »

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Heute abend Kempowski hören.

18. März 2006 - 10:28 Uhr

kempowski2

Heute abend gehe ich zur einer Lesung. Nein, keine Bloglesung. Walter Kempowski liest irgendwas, und ich weiß schon, dass es furchtbar wird. Furchtbar und prima. Denn ich habe ihn gestern morgen auf der Fahrt nach Gummersbach im Radio gehört.

Im Januar 1983 war ich mit Freundin Susanne bei einem Literaturseminar bei Kempowski in Nartum, mit 14. Weiterlesen »

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