16. March 2006 - 23:17 Uhr
“Ich möchte im Grunde nur Bücher lesen, in denen es um Fremdficken in Neuengland geht.”
(Harald Schmidt mag Updike)
“Ich möchte im Grunde nur Bücher lesen, in denen es um Fremdficken in Neuengland geht.”
(Harald Schmidt mag Updike)
Erzählt doch in diesem bei längerem Sackenlassen immer ärgerlicheren Tatort der durchgeknallte Vater dem Sohn im Hinterzimmer vom Waffenladen, in Bionade (Zoom auf die Bionadeflasche) sei kein Zucker drin. Der hat wohl einen an der Waffe.
Wer soll denn Limmo ohne Zucker trinken wollen?
Klar ist in Bionade Zucker drin.
Würde doch sonst gar nicht schmecken.
Bionade ist übrigens Bier, weil sie per Fermentierung hergestellt wird. Aber geben Sie Ihrem Kind ruhig mal eine aus, das soll es auch mal schön haben und nicht immer nur Körnerfutter und Brita-gefiltertes Wasser bekommen.
Das hier hatte ich am Samstag gar nicht gelesen.
Ein Leserbriefschreiber machte mich in der Taz heute darauf aufmerksam.
Und auf noch etwas:
Regisseur Thomas Bohn ist, das kann man schnell googlen, Mitglied bei “Trennungsväter e.V.”, mit “Väteraufbruch” lag ich also weniger daneben, als ich selber dachte.
Hier ein Familienfoto mit der Justizministerin und dem Regisseur.
Nun hat der Tatort sicher nicht zuvörderst die Aufgabe, gesellschaftliche Themen ausgewogen aufzubereiten. Als Anwältin im Familienrecht sähe ich diese Kirche aber – mer losse der Dom in Kölle – lieber im Dorf. Weiterlesen »
WDR3, Mosaik, kurz vor neun.
“…. es spielte das Kompetenzzentrum für alte Musik, besser bekannt als Musica Antiqua.”
Ohrwurm.
So süß, die Adele.
(Die Musik – kennt jeder – total unpassend zum Text, NIEMAND ist gerührt, und die kranke Tante gibt es gar nicht. Alles besser als “Macht des Schicksals”.)
Dieser Tatort wurde Ihnen präsentiert mit freundlicher Unterstützung des Väteraufbruch e.V.
Ich kam erst zur Halbzeit, weil ich bis halb neun mit dem Mann in der vielgeschmähten Bonner “Fledermaus” war. Ich mein sonst nicht so arrogant-sexistisch herum, aber: Zeige mir Deinen Opernchor und ich zeige Dir, wie spießig Du bist, Du kleine Stadt. Hübsche Fusselteppiche und bezaubernde Adele.
Wenn der Brandstifter schon nicht wie üblich Feuerwehrmann ist, dann wenigstens der auf den Feuerwehrmann eifersüchtige Vater. Der voll ungerecht behandelt, Mutter will mithilfe böser Anwältin dem Vater das Sorgerecht wegnehmen (reime ich mir nach der Operette zusammen). Weiterlesen »
2 Kommentare » | Holde Vögellieder, sopran lässt singen, Tatort
Alt, Bariton und Chefdechoeur kommen zum Tatort. Chef de choeur heißt es in Frankreich auch bei Frauen, und zwar le chef. Ich biete Ziegenkäse und Brot aus Revel an, Bariton hat Wein mitgebracht. Lena Odenthal, puh, trägt das Gütesiegel “Langeweilegarantie”, aber sei’s drum, wir haben uns halt zwei Wochen nicht gesehen.
Uralte Geschichte.
Das Geld aus dem Geldtransporterüberfall wurde damals nicht gefunden.
Ein Mann wird aus dem Gefängnis entlassen.
Am selben Tag wird ein andere erschossen (Knie Schulter Herz).
Der Stiefbruder des Entlassenen hat was mit dessen Frau und ist der Mörder. Da braucht man den nur anzugucken, ums zu wissen.
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“suche gut zum ficken klagenfurt” (google)
Der russische Klavierlehrer sieht aus wie ein künftig gealterter Klitschko, ein Lehrer der russischen Schule. Er pflegt eine reduzierte Ausdrucksweise. Mimik: Gesichtslähmung. Rede: Einwortsatz.
Mit einer Handbewegung weist er der Zwei einen Klappstuhl zu und wedelt mit einer weiteren Bewegung den Klavierstimmer hinaus, der eben den Deckel eines herumstehenden Flügels schließt. Der Klavierlehrerflügel (“Klavierschule Jewgeni Popov”) steht in einem Lagerraum des Klaviergeschäfts. Ich stimme schlampig das halbe Cello der Zwei.
“Joh”, sagt Popov, die Kinder sollen anfangen. Sie nicken einander zu, die beiden Zehnjährigen Mädchen, Weiterlesen »