19. November 2006 - 23:29 Uhr
Nun fühle ich Verpflichtung, mein Wort überzwerch wieder ins Gespräch zu bringen. Ich rufe daher meine Leser zur schriftlichen und mündlichen Verwendung auf. Wer “überzwerch” in eine Internet-Veröffentlichung sinnvoll einbaut, darf mit Huldigung und Dank rechnen.
(Huldigung und Dank
1 an Conalma
1,5 an nömix)
2 an Walhalladadda
Wer besonders sinnvoll, schön und selbstverständlich einbaut, bekommt von mir ein Wort geschenkt.
Bedeutung:
überzwerch=
quer, queer, kreuzweise, überkreuz, unbequem, ungeschickt, verkehrt, seitwärts - Neu für invertiert, andersrum, vom anderen Ufer. Weiterlesen »
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19. November 2006 - 22:39 Uhr
Vergeblicher Versuch, trockenen Auges nach Hause zu kommen.
4 Kommentare » | anderswo
17. November 2006 - 13:13 Uhr
2 Kommentare » | anderswo
15. November 2006 - 11:19 Uhr
Das Gehen als schlichte Art der Fortbewegung empfinde ich als Freiheitsentzug. Wenn ich wohin will, dann will ich schon da sein. Ich kann auch nicht langsam Fahrrad fahren. Verächtlich blickte ich mit 17 über meinen Rennrandlenker hinweg aus dem Augenwinkel auf die Mädchen mit den Hollandrädern. Ich anerkenne das Gehen zu besonderen Gelegenheiten durchaus: Als In-die-Stadt-gehen oder wenn es dazu dient, wohin zu kommen, wo man nicht fahren kann (=Wandern auf Berge, aber nie dorthin, wo andere mit einer Seilbahn hinfahren), auch als Sport, zur Not, wenn Bootfahren zu umständlich ist (=Laufen), als Hand-in-Hand-Gehen oder als Mandeln-suchen-Gehen.
In mir gehen Faulheit und Ungeduld überzwerch.
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14. November 2006 - 14:49 Uhr
Bariton bringt einen halben Nachtisch mit, Alt eine Tüte Chips, Chefdechoeur und Mann eine Flasche Sekt, die Muttern für das schöne Konzert letzte Woche spendiert hat. O aus Münster hält den kleinen Flaschenöffner in Ehren, den ich ihm vor vier Jahren geschenkt habe. Münstertatort.
Die Geschichte ist schnell erzählt. In Münster ist es sehr kalt. Das erkennt man an der teilentsättigten Stadtansicht. Brrrr. Es wird ein totgefrosteter Obdachloser gefunden, den hat jemand mit Wasser übergossen. Assistentin Nadeschda nimmt sich seiner an. Wo ist eigentlich der Bulle Bulle? Oder war der nicht in Münster? Weiterlesen »
9 Kommentare » | Tatort
12. November 2006 - 13:17 Uhr
Aufklärungscomics von Erika Moen
Ausgegrabener Linktipp aus einem Weblog, ich weiß aber nicht mehr aus welchem. Verzeihung.
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12. November 2006 - 13:03 Uhr
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12. November 2006 - 12:25 Uhr
produziert die Bonner Oper. Die erste sah ich 1979. Gestern schickte die Zeitung die Aushilfskritikerin zur dritten Wiederaufnahme der Inszenierung von 1996. Ich solle auf die Königin der Nacht achten, die sei neu. Ich will die Adele von neulich noch mal hören.
Während der Ouvertüre versuche ich, mir die Bildchen im Hintergrund zu merken, ich spiele “Am laufenden Band”, vielleicht wird diese komische Zielscheibe noch mal wichtig sein, oder der rote Schuh. Ich schließe die Augen und repetiere: Dreieck mit Auge, Maurerkelle, roter Schuh, aufgeklappte Schachtel mit Kugel, Löwenkopf, Totenschädel, Bogen, Kescher, Schlange, Panflöte, Querflöte, ovales Bild mit Frauenkopf, Weiterlesen »
1 Kommentar » | Holde Vögellieder, sopran lässt singen
8. November 2006 - 09:54 Uhr
Mit der Vorstellung, dass im Kindergarten junge Kinder Brot heischen, stehe ich erst an der Supermarktkasse hinter einer nicht funktionierenden EC-Karte, dann an der Bahnschranke. SMS tippend. “Schranke zu, dieses Mal wahrscheinlich für immer.” Eine wiederkehrende Vision, inzwischen fängt Madame Buchela im Zeitzeichen an, von Polotik und Kolation zu erzählen. Zeitzeichen, meine Lieblingssendung. So lassen sich die hungernden Kinder noch ein paar Minuten verdrängen.
Grausam ist: Rote Ampel an offener Schranke. Die Kreuzung Ollenhauerstraße/ Olof-Palme-Allee (oder wie die heißt, ich weiß nicht, wie ich jetzt auf Olof-Palme komme, doch nur, weil die Straße so neu ist, dass alles andere schon weg war, aber nicht so neu wie die Petra-Kelly-Allee) ist eine verdammte Fehlplanung.
Gerade im Büro, ruft schon wieder kein Kunde an.
Sondern erneut jemand von “Who is Who”.
Frau: “…einen Interviewtermin ausmachen.”
Sopran: “Ich bin nicht interessiert.”
Frau: “Darf ich fragen warum? Wir würden Ihren Eintrag als Bereicherung empfinden.”
Sopran: “Ich hab da nix von.”
Frau: “Na dann auf wiederhören.”
Falkseidank: Die Straße heißt links Oscar-Romero-Allee und rechts Nahum-Goldmann-Allee. Olof Palme ist Quer dazu am Polizeipräsidium.
1 Kommentar » | Arbeit und Aufschieben, Auslese-Blog, abseits und alltags
8. November 2006 - 01:00 Uhr
Gregor hört holde Vögellieder (Beitrag leider verschwunden)
(bei Erasmus von Meppen)
3 Kommentare » | Brahmswochen, Holde Vögellieder