30. Juni 2007 - 15:09 Uhr
Bevor ich mich mit meiner inneren Daniela zur Beratung zurückziehe, noch rasch meine Tipps für die Jury. Heute abend noch Konzert singen, hätte das fast vergessen. Wäre ein hörbar peinliches Vergessen geworden, weil ich für ein paar kleine Soli eingesprungen bin, die ich jetzt noch üben muss.
Warum kann ich mir nicht merken, ob das neun oder zehn Teilnehmer sind, unter denen am Ende die vier Preise vertan werden? Zehn, ich habe bei mir selber gezählt.
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4 Kommentare » | Bachmann '07/'08, Bachmann 2.0
30. Juni 2007 - 15:04 Uhr
Text hier. Eingeladen von Nüchtern.
Erste Frage: Was steht auf dem T-Shirt. Zweite Frage: Kann eine Nase bräsig sein? Also: T-Shirt dunkelbraun, Schrift gelb aber gefaltet. Brille rutscht. Die Brille ist älter als er.

Irgendein Zitat:
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30. Juni 2007 - 15:03 Uhr
Was ist das denn für ein Titel?
Zumindest scheint er über unterschiedliche Themen schreiben zu können. Was man von anderen Leuten nicht behaupten kann.
Grandits im schwarzen T-Shirt mit gestreiftem Jackett. Fabelhaft.
Stangl dagegen ganz 80er, Lockenpracht, grünes Hemd, zwei Knöpfe offen, Ärmel hochgekrempelt.

Eine Faust schließt sich um sein Geschlecht.
Ich habe auch ein kleines Loch in die Wand gebohrt. Mit fünf.
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30. Juni 2007 - 13:14 Uhr
Beim Versuch, das Ganze übersichtlicher zu gestalten.
Gescheitert.
Neuer Topic, neues Glück. Ich habe die Juroren nochmal neu angeordnet und verlinke sie nun noch einmal nach ihrem Erfolg in den letzten Jahren.
Ursula März,
5 Preise (5 März (2003 Inka Parei/Bachmann und Publikum und Feridun Zaimoglu/Jury, 2005 Anne Weber/3 Sat, 2006 Angelika Overath/Willner)
Silke Scheuermann (Freitag um neun, der Morgen nach dem Empfang) und Jochen Schmidt (Donnerstag um 11)
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30. Juni 2007 - 13:13 Uhr
(Ich verweise auf die Zusammenfassungen von Juliette Guttmann bei Westropolis und schließe mich im Zweifel vollinhaltlich an. Hätte ich bestimmt alles genau so gesehen, so einig, wie wir uns im letzten Jahr in Klagenfurt waren.)
Danke, Corino, weder 1982 noch 1983 war der 28. Juli ein Sonntag.
Und mal ehrlich: Als Juror hätte ich das auch nachgeschlagen und einen Minuspunkt gegeben. Dass sie Reng schlachten, wusste ich, ohne ich den Text gehört/gelesen haben müsste. Schon wegen Ebel, dem All-time-looser des Bachmannpreises. März trägt eine geile chinesische Bluse für den Herbsttyp. Aufgeschnappt: “Jeder Autor sollte einen inneren Corino haben”. Meine Rede, nur kürzer, also besser. Ich ärgere mich KRANK über die Überheblichkeit dieser Autoren, die keine Fakten checken, ihre Kommafehler nicht von kompetenten Nörglern korrigieren lassen und schlampige Manuskripte abgeben. Hej, das ist hier der Bachmannpreis, der wichtigste deutschsprachige Literaturpreis, da kann man schon mal ein paar halbe Stunden in seinen Text investieren. Sonst: Paar aufn Arsch und ab dafür. Da würde ich keine halbe Stunde Sendezeit für verbrauchen. Weiterlesen »
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30. Juni 2007 - 13:12 Uhr
Text hier.
Dieter Zwicky sollte untertitelt werden. Wenn ich das richtig verstehe, erzählt er was von Afrika und einem Verkrümmten. Die Leute heißen Ginette und Isadora und Herr Tschaucho. Nein. Tschalchow. Das Publikum lacht oder räuspert sich, dass kann ich gerade nicht unterscheiden.
Ich glaube, wir wären, anno 84, alle augenblicklich gestorben, hätte uns das, was man Selbstrespekt nennt, nicht umgehend aufgefordert, für Gleichgewicht zu sorgen angesichts unserer dauernd schweissnassen Achselhöhlen, einen also auf ernsthafte Suche nach der Möglichkeit eigener Grösse geschickt. Weiterlesen »
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30. Juni 2007 - 13:11 Uhr
“Böses Spiel”
Michael Stavaric, eingeladen von Daniela Strigl
“Ein Text, an dem mich ehrlich gesagt nichts interessiert.” - Mangold vernichtet Stavaric. Vielleicht hasst er auch sein Hemd. Das Hemd ist eine Bluse des Bösen. Weiße Ärmel, halb offen - so dürften Sie in Italien keine Kirche betreten, aber ich soll mir hier das Brusthaartoupet antun. Huäh.

Dagegen die Bluse von Frau März. Weiterlesen »
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30. Juni 2007 - 13:10 Uhr
Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends
PeterLicht, eingeladen von Iris Radisch
Zu sehen ist er nicht. Stimme aus dem Off? Ist er im Theater zu sehen? Egal.

Wenn ich “einen Tacken” höre, kriege ich Plack. Wann kam das eigentlich auf? Und warum nur? Aha. Von hinten ist er zu sehen. Er trägt ein graues Hemd und eine Brille und sieht von hinten aus, als könnte man Verständnis haben für seinen Wunsch, nicht von vorne gesehen zu werden.
“Ich lag wie ein gestrandeter Wal auf der Seenplatte meines Minusgeldes.” Weiterlesen »
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30. Juni 2007 - 13:09 Uhr
Unguter Dialog:
Warum, frage ich sie, wechseln wir alle paar Jahre denjenigen, mit dem wir zusammen sind? Ich weiß es nicht, ich habe einfach noch nie lange durchgehalten. Und du, hast du es länger ausgehalten? Nein, du weißt ja, ich auch nicht.
Dann gehe ich ihr nach, die zu dem Kiosk drei Häuser weiter gegangen ist.
Lass uns zu dem Baumarkt gehen, schlafge ich vor. (Freundlicher kleiner Tippfehler) Zum Baumarkt? Ja gut, warum nicht, was willst du da?
Er ist Teil eines Paares, beide sind schlechtgelaunte junge Ärzte. Sie gehen Shampoo kaufen. Sie gehen in einen Baumarkt. Sie gehen in eine Eisdiele. Sie trinken einen Kaffee. Sie streiten sich. Sie bluten. Sie reden übers Sezieren. Weiterlesen »
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30. Juni 2007 - 13:09 Uhr
Ich gestehe jetzt zaghaft, dass ich den Text von Andrea Grill noch nicht gelesen habe. Um diese Uhrzeit brauche ich leichte Unterhaltung, in dem Fall die Jurydiskussion zu diesem Text.
Corino bewundert Grills Eichhörnchenarbeit und klugscheißt über die roten und grauen Eichhörnchen. Dann sticht er zu: “Ich finde den Text sowas von uninteressant, öder geht’s eigentlich nicht.”
Ebel: “Ich fühle mich diesem Text hoffnungslos unterlegen.” Ihm ist das alles zu unübersichtlich.
Strigl: Hat’s auch nicht verstanden, aber sie ja eingeladenhat, oder? “Also das Thema ist banal zu umreißen”. Es geht um Freunde. Persönlichkeitsspaltung, Freundschaft mit dem eigenen abgespaltenen Ich. Ohgottogott. Sie stammelt und windet sich. Weiterlesen »
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