1. Juli 2007 - 21:42 Uhr
Ich schalte zu spät ein und habe erst den Verdacht, in einer Wiederholung von 1978 gelandet zu sein. Das Hotel ist ein Alptraum in Beige und Fototapete. Ein Abziehbild von einer Jurastudentin ist dieses Mal als Maskottchen dabei. Ufo habe ich lange nicht gesehen, meistens verweigere ich. Das kann doch nicht wahr sein. Die kann doch die Jurastudentin nicht die Leute vernehmen lassen! Findet die Jurastudentin Viktoria oder Veronika auch nicht. Warum nennt Ufo die mit Vornamen? Koppers, die Lichtgestalt der Ludwigshafen-Tatorte, fährt derweil auf einem Abschleppwagen aus dem Urlaub nach Hause.
Wenden wir uns der Handlung zu.
Der Hotelchef ist final die Treppe runtergefallen. Herr Grimm. Dessen erwachsene Kinder sitzen in Beige an der Rezeption und sind nicht besonders traurig. Bestimmt löst nachher die Studentin den Fall. Weiterlesen »
7 Kommentare » | Tatort
1. Juli 2007 - 10:14 Uhr
Text
(Der Titel ist natürlich super für einen Klagenfurttext)
Beginnt leider mit “Elsa Lindström”, und da möchte ich schon abschalten. Konsequent wohnt sie dann in der “Sonntagsstraße 11″. (Nachtrag: Habe mir sagen lassen, die liegt in Friedrichshain). Es geht bisher um köperliche Verfallserscheinungen. Kerns Thema seit seinem Zivildienst im provencalischen Pflegeheim. Die alte Frau lebt allein. Sie verbrennt sich die Hand auf der Herdplatte.
Ihr Schrei klang wenig menschlich, quengelnd klang der, gequält, ein süßlicher Geruch stieg auf, wie gegrilltes Huhn, dachte Elsa, die seit Jahren kein gegrilltes Huhn mehr gegessen hatte, die glaubte, ihr würden Hautlappen von den Handknochen schmelzen, es hatte richtig gezischt.
Das erinnert aber an Inka Parei “Was Dunkelheit war” Weiterlesen »
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1. Juli 2007 - 09:20 Uhr


Dann halt hier. Ist das blöd.
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1. Juli 2007 - 08:52 Uhr
Scheck: Damit sagen Sie das so, dass diese Kathrin Passig im Netz geschrieben hat, als würden wir vor 100 Jahren reden und es käme raus, die Preisträgerin sei früher mal auf den Strich gegangen, um Gottes Willen.
Fischer: (lacht)
Scheck: Ich habe nichts gegen Autoren, die ihr Geld im Internet verdienen. Das ist ein ganz wunderbares Medium, einige meiner besten Freunde haben da schon veröffentlicht.
(…) Weiterlesen »
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1. Juli 2007 - 00:01 Uhr
Gestern abend noch halbblind nachgesehen:
Jörg Albrecht
Text: Von Schläfe zu Schläfe Beamer, Verzerrer, Notenständer, Blätter werfen: Der Vortrag ist das Ziel, allein: Wo ist der Inhalt? Was mir am Buch missfiel (durch ein große Sieb den Kunstscheiß fallen lassen und den Inhalt abschöpfen müssen) hier konzentriert: Das Sieb blieb leer. Fiel auch der Jury auf, vor allem Iris Radisch (in Hochform). Ich bin mit dem aber noch nicht fertig. Es gibt immer mal wieder Stellen, die ich sehr gelungen finde. Mehr Inhalt und dann entspannter an die Form gehen, dann vielleicht.
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