?> Sopran | Archiv | 2007 November

Archiv für November 2007


Bloggen nach Kempowski 4

27. November 2007 - 13:49 Uhr

T: Ich besuche mit F. den todkranken Walter Kempowski. Er sagt: “Ihr Mädchen, setzt euch mal dahin” (zeigt auf einen Haufen Kissen), “ich les euch was vor.” Er liest aus den Tagebüchern von Francois Villon, und zwar aus einem in der Mitte durchgebrochenen Taschenbuch.

Später wach nachgesehen, wer Francois Villon eigentlich ist.

Lit: Hubert Konrad Frank, Café Wintergarten. Kommt Venedig des Nordens vor. Nachsehen, was das alles sein könnte, wenn ich nicht schon wüsste, dass Hamburg gemeint ist.

Mus: PeterLicht, Die Schwerkraft wird überbewertet

Zum Frühstück ausgezeichnete Lachspastete. Die Post bringt (öffentliche Zustellung) eine Rechnung über 27,63 Euro. Kann doch mal passieren, dass man ein 5-Euro-Parkknöllchen nicht bezahlt. Müssen sie nicht gleich ausrasten. Außerdem heute morgen auf der Reuterstraße mit 57 geblitzt worden, auch übertrieben. Irgendwie musste ich doch an dem Dreckslaster vorbei. Fühle mich verfolgt.

TV: Gestern Abend nix TV, dafür Kottan (Folge 2 “Der Geburtstag”) von DVD. Bei Amazon eine Kassette mit “4 Scheiberln” gekauft, für meinen Bruder zu Weihnachten. Weihnachten 2008 wohl. Kottan feiert Geburtstag draußen am Häuserl (bessere Schrebergartensiedlung für Polizisten), Winterparty am Wasser, man sitzt auf Autositzen und brät Stockwürstel, nach etwa einer Stunde gibt es einen Mord. Dann eingeschlafen.

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Fleißarbeit

27. November 2007 - 10:05 Uhr

Venedig des Nordens

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Tatort #648: Das verlorene Kind (BR)

27. November 2007 - 00:46 Uhr

Verzeihung. Ich schaltete um 20.25 Uhr ein, da wurde gerade der behinderte junge Mann gefunden, dann tauchte Lena Stolze auf und eine Blonde mit Pferdeschwanz, von der ich dachte, die ist bestimmt in einem anderen Tatort Polizeipsychologin, stattdessen aber war das Sophie von Kessel, habe ich dann nachgelesen. Ab 20.35 Uhr telefoniert, also ausgemacht.

Also: Ich hab’s verpasst, aber mit Freuden, war mir schon die 10 Minuten too much, bestimmt ein ganz alter Familienkram, alle traumatisiert oder so und dann war’s ganz wer anders, jedenfalls nicht der Behinderte. Aber einmal, in Stuttgart, da war’s doch der Behinderte, und das war auch schon das Beste an dem Stuttgarter Tatort.

Also: Wer hat mehr gesehen?

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Tatort: Bevor es dunkel wird (hr)

26. November 2007 - 10:49 Uhr

Man soll eben im-mer auf die Titel achten, ich könnte mich von hinten kreuzweise, dass ich das immer wieder missachte. Natürlich, die Erblindende. Gibt es Erb-Linden, wie Gerichts-Eichen?

Kein Live-Bericht, weil wir eingeladen wurden, den Tatort außer Haus zu sehen. Außer eigenem Haus inner anderem Haus, bei Alt und Bariton. Wir besichtigten zauberhafte winzige Strickwaren für das noch zu gebärende Kind, eine Freude!

Dann bekloppte Sawatzki. Lichtgestalt heute: Der famose Famulant, die Schnarchnase, der etwas unbeholfen die schwarze Wäsche der Toten in Gefrierbeutel fädelte.

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Öde Träume

23. November 2007 - 00:23 Uhr

Ich versuche, das Auto zum Stehen abzubremsen, aber es rollt weiter, Handbremse hilft auch nicht. Ich fahre auf. Unzählige Blechschäden habe ich schon verursacht auf diese Weise, in dem langweiligsten meiner drei wiederkehrenden Träume. Als mich der Wecker um sieben Uhr rettete (dieses Gefühl der Hilflosigkeit, dieses AUSGELIEFERTSEIN der Technik blabla), kam es mir so still vor im Haus, aber dann sagte Jochen Schmidt zu mir, alles klar, die Kinder sind schon los zur Schule, und ich schlief beruhigt weiter. Erst nach 7 Minuten (Weckerintervall) fiel mir auf, dass ich Herrn Schmidt persönlich gar nicht kenne. Die Kinder musste ich dann zur Schule bringen, man soll nicht auf windige Traumgestalten aus dem fernen Berlin hören.

Im Übrigen finde ich, dass Träume erzählen literarisch die langweiligste Kacke überhaupt ist. Ich befasse mich zur Zeit mit den Klagenfurttexten aus 30 Jahren, es gibt 643, aber nicht alle sind mehr verfügbar. Einen mit Traum finde ich auch noch. Langweilige UND ärgerliche Kacke natürlich die Freudsche Traumdeutung, ich las das 1984 im Pädagogikunterricht, und was ich von Penisneid halte, habe ich in diesem Theater schon mal mit Erfolg erzählt. Einen Homosexuellentext ohne Aids finde ich vielleicht auch noch.

Die anderen beiden sind natürlich der Kein-Abitur-Traum und der Viel-zu-wenig-an-Traum.

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Gestern Morgen

21. November 2007 - 00:13 Uhr

Sonnenschnuppe, treffsicher

Notenlinien

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Bloggen nach Kempowski 3

12. November 2007 - 14:15 Uhr

Lit: Bodo Kirchhoff, An den Rand der Erschöpfung weiter - rockt
Mus: Jean-Féry Rebel: Les Elemens (Musica Antiqua Köln) - rockt

Bild: Bundesliga-Hammer 1. Tor mit Penis geschossen
General-Anzeiger: Lokführer drohen mit großem Streit

Nach tagelangem Regen “gehen” Monschau und die Kyll, die Sieg kann noch abfließen. Keine Zeit, und alleine Paddeln sowieso nicht.

Gänsekeulen erst 40 Minuten in Salzwasser kochen, dann 40 Minuten im Ofen backen. Warum ich nun gerade nicht? poesiere ich mir auf dem Weg zur ersten Mammografie. Na, dann halt nicht. 1977 las in Klagenfurt jemand, der über Kärntner Komponierhäuschen promoviert hat. Ich weiß aber nicht, was er dort las. 2006 las Kevin Vennemann “In Komponierhäuschen”.

Beim Billig-Bouvier (=modernes Antiquariat) werden mit
Jochen Schmidt: Meine wichtigsten Körperfunktionen (August 2007)
und Björn Kern: Die Erlöser AG (Juli 2007)
zwei aktuelle Bücher von diesjährigen Klagenfurtteilnehmern verramscht, in geringer Menge allerdings (je 1). Vielleicht haben die Exemplare ja Mängel.

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Tatort: Die Falle (MDR)

11. November 2007 - 21:43 Uhr

Die Frau in der Badewanne ist erhängt. Worden wohl, an einem roten Seidenschal. Es gibt einen praktischen Balken darüber.

Der Herr Kain hat eine neue Freundin, Lehrerin. Ich seh die so selten, meistens verweigere ich. Wo spielt das überhaupt, Dresden? Nein, Leipzig. Sind die umgezogen? Ehrlicher geht in Rente. Dunkle Geheimnisse in der Einfamilienhaussiedlung, ein kleines Wüstenrotparadies am Stadtrand, ist das nicht ein schönes Ost-Thema? Jaja, schöne Fassade, aber dahinter Schmutz und Schund.

Kains Freundin ist Freundin der Toten von gegenüber.

20.39 Uhr wissen wir schon Bescheid: Da werden die Einfamilienhäuser offenbar mit sexuellen Dienstleistungen bezahlt. Kains neue Freundin wirft den Zuhälter-Kredithai-Baulöwen die Treppe runter.

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Wege zu mir (google)

10. November 2007 - 12:17 Uhr

bilder von melissas wo 11 jahre alt sind

veronica ferres lesbisch

schimanski gelernt bevor er zur polizei ging

vergreifen an den ex einer freundin?!

was heißt schlampe auf indisch? Weiterlesen »

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Kino: Die wilden Hühner und die Liebe

10. November 2007 - 11:32 Uhr

Ja, so geht’s, nie kommt man ins Kino, auf DVD allenfalls ein paar Klassiker, “If these walls could talk 2″ zuletzt, “Wallace und Grommit und die Technohose” sowie “Komm süßer Tod”, naja. Heute an diesem wundervollen Bonner Sommertag schleppen mich die Töchter ins Kino. Sprießende Brüstchen allüberall, rechts von mir, links von mir und natürlich auf der Leinwand. Unter den anwesenden Kindern, ca. 100, erkenne ich zwei Jungen. Die haben sich vielleicht Aufklärung erhofft. Wie sind sie denn so, die Weiber. Oder es sind Schulfreunde von “Fred”-Darsteller Jeremy Mockridge aus der nahen Clara-Schumann-Schule.

Es geht überhaupt nicht mehr um Hühner, wenn es denn je um Hühner ging. Weiterlesen »

4 Kommentare » | Film und Fernsehen, andersquer und überzwerch

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