Archiv für Dezember 2007


Tatort: FETTkiller (SWF)

30. Dezember 2007 - 21:42 Uhr

Dä is doherinne rumebursselt wieäne Gräschdästdammi.

Anfangszene: Lena Odenthal, Koppers und ein Paar essen zu Abend, aus den Gesprächsfetzen zwischen Musik und der noch lebenden Leiche (Nasenspray, Pizzapackung, Telefon, Rotwein): UFo fastet. Wenig später ist Harald Stauß (Strauß?) tot, mit dem Auto von der schnurgeraden Straße abgekommen. Offenbar schon vorher tot, siehe oben. Wohnung des Journalisten ist aufgebrochen, Notebook fehlt.

Bisher zumindest gute Bilder. Die Türspionperspektive, nicht neu. Rufus Beck als Journalistenchef (Ressortleiter?) aus der Hinter-dem-Chefsessel-Perspektive. UFo hat also heute eine blöde Dauerwelle. Das magere Model (Freundin des Toten vielleicht) findet das Ufo “sehr fotogen” und fällt bei der Todesnachricht in Ohnmacht. Unterzuckerung.

Soso. “Sensationeller Fettkiller”,

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Weihnachten, na gut, dann eben doch.

25. Dezember 2007 - 00:17 Uhr

Die Zwei darf den Bischofsstab halten, vielleicht übt sie für später.

Macht hoch die Tür, Stille Nacht, Es ist ein Ros entsprungen (339), Ich steh an Deiner Krippenhier, Heiligste Nacht (341), Heilig, Heilig, drei mal heilig (selbe Melodie) - alles schön und gut, aber je näher die Einschläge kommen, desto mehr sehe ich meine Felle schwimmen. Und nach 90 Minuten die erlösenden drei Ziffern:

340

Menschen, die ihr wart verloren.
My own private Weihnachtsfest.

(Abzulegen unter
Inseln, selige
Scheibe Erde
Holde Vögellieder)

340 und 341 übrigens beide von Christoph Bernhard Verspoell, um 1810. Von dem ist auch der Megahit “Fest soll mein Taufbund immer stehen”.


(und jetzt endlich allein, Weinflasche, Buch)

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Franzackisch für alle, Lektion dö

24. Dezember 2007 - 15:37 Uhr

Auf Rudertour in Frankreich, der Kamerad möchte sechs Croissants kaufen, kann aber nur bis zwei zählen:

“Dö, dö und nochens dö”

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Franzackisch für alle, Lektion 1

24. Dezember 2007 - 14:37 Uhr

“Qu’est-ce que c’etait Uli gewünscht?” fragt mein Bruder seine französische Frau am Telefon.

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Tatort: Wem Ehre gebührt (NDR)

23. Dezember 2007 - 23:54 Uhr

sopran
20:21
ist ja schon 20 nach! auf zum Tatort!

F.
20:22
ich gucke für Dich schon mit

sopran
20:22
schon was passiert?
20:23
Frau Lindholm im Innendienst?

F.
20:23
schwanger. deshalb
20:23
ist auch sichtlich gut gelaunt Weiterlesen »

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Dom

19. Dezember 2007 - 16:21 Uhr

“Weihrauch sparet nicht noch Myrrhe”*, so ohrwürmt es unablässig in meinem Kopf, dabei sitze ich zum Singen bereit: Doppelchörige Rheinberger-Messe, für die wir im “Hohen Dom zu Köln” zu schwach besetzt sind. Man sollte es für erhebend halten, das Singen im Dom, aber es ist ein Tort. Wie kriegen sie nur diese viele kalte Luft in das voluminöse Gebäude? Von draußen sicher nicht, sonst wäre es draußen wärmer. Und drinnen auch. Der ukrainische Mädchenchor ist in Tracht gekommen, mit Kniestrümpfen. Darüber Anoraks und Fellstiefelchen. Auch in Kiew wird es im Winter kalt sein. “Sind das die Maxim-Biller-Treter?” fragt mich der Bariton und zeigt auf meine neuen Stiefel. Ja, das sind sie, aber noch vor der Kommunion ist die Kälte durch die Felleinlagen in meine Füße gedrungen. Das Singen selber: Akustik mangelhaft, kein Nachhall, kein Vermischen, jeder singt allein. Dazu das enorme Grundgeräusch des Domes, zu dem sich alle Geräusche von außen (Weihnachtsmarkt, Hauptbahnhof, Domplatte) vermischen. Uns ist ein Liturgieberater zugewiesen worden, der uns Zeichen gibt, wann aufstehen, wann hinsetzen, wann Glaubensbekenntnis vorbeten.

Im abschließenden Hirtenwort wird die Absicht erklärt, die Mission in Südamerika den Indios nun wieder mit “Fantasie und Engagement” beizubringen. Bis dahin hatte sich die katholische Kirche von ihrer harmlosen Seite gezeigt. Gegen “Macht hoch die Tür” lässt sich nun wirklich nichts sagen.

*Bitte raten Sie das Originallied in die Kommentare!

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Tatort: Kleine Herzen (BR)

16. Dezember 2007 - 21:06 Uhr

Um 20.50 Uhr gibt es drei Verdächtige: Anne, junge Mutter, überfordert mit fünf Jobs, könnte ihre QuasiSchwägerin (große Einmischerin) umgebracht haben. Gloob ick nich.

Marc, der Kindsvater, der lieber Fußballspielen geht, als auf Tim zupassen, fand auch, dass seine Schwester sich raushalten soll.

Oder der Kollege im Supermarkt. Warum auch immer. Aber sonst hatten wir noch nicht so viele.

Weitere Figuren: Die lästige Sozialarbeiterin, die einmal die Woche nach dem Rechten sieht.

Hatten wir in letzter Zeit hier Probleme mit dem Weißabgleich, ist dieses mal alles überbelichtet. wahrscheinlich, damit Anne (rothaarig, sommersprossig) noch blasser und überlasteter aussieht.

Zeitungen austragen, putzen, im Supermarkt Gefrierlachs einräumen.

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Bloggen nach Kempowski 5

15. Dezember 2007 - 11:18 Uhr

T: Spiele Fagott in einem Barockorchester. Jemand muss mir gezeigt haben, welche Klappen man drückt. Die Noten stehen in einem komischen Schlüssel. Ich spiele sehr schlecht, aber es gibt ja so wenige Fagottisten. Wach möchte ich unbedingt ein Barockfagott besitzen und dann auch spielen können. In Herne sah ich eines, Birnbaum vielleicht, wunderschön. Kenne niemanden, der Fagott spielt.

Spiegel Online: USA - Abgeordnetenhaus will Waterboarding verbieten. Ich habe in der Strafprozess-Arbeitsgemeinschaft mal was über Verhörmethoden gelernt, in Deutschland gibt es sowas ja nicht, abgschafft. Weiterlesen »

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Tatort: Schleichendes Gift (rbb)

10. Dezember 2007 - 18:46 Uhr

Wir hatten Gäste zum Essen, ausgewanderte Deutsche, von denen wir nicht wussten, wie sie zum Tatort stehen. Das Essen vorsichtshalber auf 18 Uhr gelegt, südlich in Anderswo kann ich auch 1festival empfangen, da wird der Tatort um 22 Uhr wiederholt. Bevor wir aber nervös mit den Fingernägeln unter der Tischplatte zu kratzen begannen, gestand Bettina, ein großer Freund des Tatorts… Dem hastig heruntergenossenen Fisch folgte das Dessert auf dem Schoß vorm Fernseher.

Schreiben konnte ich bisher nicht darüber, während des Tatortes musste ich das Ende meiner ebay-Auktion verfolgen (286,55 Euro für Esra von Maxim Biller), gebackene Quitten mit Zimteis essen und herauszufinden versuchen, warum Dr. Feinlein die Zigarettenplörre getrunken hat. Freiwillig? Nach dem Tatort die ersten sechs Golzow-Filme gesehen, dann Bett, heute Rückflug. Wackliges UMTS im Intercity, dazu sich minütlich abschaltender Strom, dann kein Zugang mehr zum Beitragsschreiben: Ich musste hier erst wieder bezahlen.

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6. Dezember 2007 - 00:54 Uhr

Aufsitzkärcher = Wasserwerfer

Die kleinen blauen Trauben, die ich heute kaufte, schmecken nach Schimmel. Trockenbeerenauslese wohl, das würde den Preis erklären.

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