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Archiv für April 2008


Tatort: Der oide Depp (BR)

27. April 2008 - 19:21 Uhr

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Tempelhof

27. April 2008 - 07:15 Uhr

Flughafen Tempelhof

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Prolog - Epilog

24. April 2008 - 14:11 Uhr

Den Parkplatzrentner vom Anwaltverein hatte ich seit dem Herbst nicht mehr gesehen. Eine druckfrische Todesanzeige hatte ich in der Tasche Ende Oktober, die wollte ich ihm geben, aber er war nicht da. Auch an den anderen Tagen sah ich ihn nicht, wenn ich Gerichtstermine für den toten Kollegen wahrnahm. Der Parkplatzmann musste doch merken, dass nur noch die Kinder zum Gericht kamen. Als ich Anwältin wurde, hatte mein Vater mich einmal auf dem Parkplatz vorgestellt. Er hatte ein beinahe freundschaftliches Verhältnis zum Parkplatzmann. Heute war der endlich wieder da. Wahrscheinlich war er nie weg. Er trug eine nagelneue Parkplatzjacke von The North Face. Angemessene Kleidung, finde ich, so viel Wetter sieht doch kaum eine dieser Jacken-wie-ein-Haus. Freundliche Begrüßung und ein Winken zum Abschied.

(Manche Geschichten lassen sich besser rückwärts erzählen. Auch die vom Sterben meines Vaters. Die anderen Folgen ordne ich zu den Daten, an denen ich sie geschrieben habe, September und Oktober 2007.)

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Tatort: Müll (WDR)

20. April 2008 - 20:32 Uhr

Wer noch nicht aufgetaucht ist, ist die Mutter des Gärtnersohnes.

20.37 Uhr, bei Recyclinghof Esser hat es fotogen gebrannt (Feuerball), darunter fand sich eine Leiche, wie wir inzwischen wissen: weiblich) ohne Kopf und Arme.
Bisher aufgetreten:

1. Der alte Müllsammler mit dem NSU-Mopped von 1956, der am Morgen beinahe Freddy Schenk vom Trottoir gefegt hätte. NSU Quickly - Schenk hat daran ein “rein platonisches Interesse”. Weiterlesen »

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Polizeiruf: Wie ist die Welt so stille (BR)

13. April 2008 - 19:44 Uhr

20:30 Uhr, schalte gerade erst zu, habe aber die Ankündigung gelesen und behaupte, dass es der Freund der Tochter war.

Hat Tauber sich schon von den Brüsten erholt? “Es kommt vor, dass Polizisten über 50 keine Leichen mehr sehen können”, sagt Obermaier. Tauber wirkt sehr beteiligt. Titel: 2. Strophe des schönen Liedes “Der Mond ist aufgegangen” (Text: Matthias Claudius, Musik: Johann Abraham Peter Schultz).

Was bisher geschah: Vater, Mutter und erwachsener Sohn Harms sind in ihrem Reihenhaus ermordet worden, eine blutige Sache. Tochter war nicht zu Hause. Weiterlesen »

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10. April 2008 - 22:51 Uhr

Supatopcheckerbunny & Hilfscheckerbunny haben sich was überlegt zu verschiedenen Themen! Und ich auch, nämlich vor ein paar Jahren ein paar “Definitionen keiner Tiere”, die jetzt in dem Buch stehen. Zum Beispiel “Zitronenfalter, ein mühseliger und selten gefragter Beruf” oder “Schimmel - Kultur am falschen Platz (Ausnahme: Käse)”.

Das Buch hat noch mehr Vorteile beispielsweise gegenüber dem nicht mehr zeitgemäßen (http://dasoertliche.de) Telefonbuch, nämlich

  • Bildchen von Tex Rubinowitz
  • Vorkommen des Wortes “Nickligkeiten”
  • Schöner blauweißgrüner Einband

Supatopcheckerbunny und Hilfscheckerbunny: Was wir uns überlegt haben zu verschiedenen Themen!

(Bei meinem Exemplar ist der Einband wirklich blauweißgrün)

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26. Februar 1926

7. April 2008 - 10:43 Uhr

Wir beide.

Warum ist Deine Nähe mir so nah!
Warum ist Deine Ferne mir so weit!

Weil ich in Dir, in Dir zum erstenmal den Menschen sah,
Der mich erlöst, der mich in Liebe, in unendlicher, umfing.
Warum nur bist Du mir in weiter Ferne
Warum nicht kommst und bleibst mir nah!
Ich soll wohl leiden, muss wohl büßen!

- Leiden. -

Doch Du bist zu mir gekommen, hast die Schuld, die längst vergebene,
endlich, endgültig von mir abgenommen.
Du reiner, großer, tiefer, lieber Freund.

Und so verschwandest Du! Ein zweitesmal und viele male
Sollt ich Dich nicht umfassen, an mich drücken
In heißer Lieb.

Und darum gingst Du. Ließt in Tränen mich zurück
und bist mir treu.
Und liebst mich, so unendlich, so über alle Maßen, - fühl ich.
Fühltest Dich glücklich schon in Deiner Liebe, - sagtest Du, -
Auch wenn sie nicht erwidert werden sollte! - -
Und ich? Ich muss Dich lieben, muss Dich haben!

Ich will Dir alles geben, - gab mich Dir, in reinster, höchster Liebessehnsucht.
Sie wurd erfüllt, sie ist erfüllt, und immer wieder neu
Wird sie sich erfüllen Dir und mir.

Ich will Dir alles sein. Ich bin es. Bin es!
Denn wenn Dich einer je verstand in Deinem starken Sehnen,
in Deinem reinen Willen, in Deinem Leid,
Bin ich es nicht?
- Wir lieben uns. Hast Du ein höh’res Glück schon je empfunden? - Nie!
- - Wir beide - .

Brief eines Knaben an einen Knaben

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Tatort: Schatten der Angst (hr)

6. April 2008 - 21:34 Uhr

Die Italienerin in Istanbul-Ehrenfeld (statt Algier) überzog, aber weil Susanne Blattert als Cuddy von Dr. House auftrat und die putzige Anna Virovlansky wie immer ausgesprochen nun ja putzig halt war, verzieh ich und holte mir den Tatort später aus der Konserve.

Der Tatort beginnt mit dem ersten Satz der Mondscheinsonate von Beethoven. Und mit einem Mord auf dem Parkplatz des “Marktkauf” - Türke wird von Transit überfahren. War das ein Transit? Aber hej: Ich kann ja zurückspulen! Ja, graublauer Transistor. Bei einer Verfolgungsjagd wird zeitgleich ein silberner Wagen (Limousine, um das schöne Wort mal zu gebrauchen) von einem Streifenwagen in einen Lastwagen getrieben. Weiterlesen »

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Bloggen nach Kempowski 7

3. April 2008 - 11:01 Uhr

T: Im Reisebus nach Malgeac am Allier gefahren. Schlammiger Campingplatz, bescheuerte Reisegruppe, was soll ich da? Bevor ich wenigstens ordentlichen Käse und ein neues Boot kaufen konnte aufgew

General-Anzeiger: Sonderbeilage zum 75. Geburtstag der Köln-Bonner-Autobahn. Dabei wurde die 1932 eröffnet. Was die Leute immer haben mit dem Hitler, nicht einmal die Autobahn hat er erfunden, der Versager. Das war der Oberbürgermeister von Köln, der Herr Adenauer. Weiterlesen »

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Sitzen, Fortsetzung

3. April 2008 - 09:27 Uhr

Wie ich hier so sitze auf dem weichen Lederpolster der Bank im Café an dem einzigen Tisch, auf den das Macbook passt, Macbook MACBOOK verdränge ich meinen Ärger über den defekten Flughafen für einen Moment und besinne mich hier, in dieser sanftmütigen buddhistisch-westerwäldischen Umgebung auf die Kraft des Sitzens. Im Sitzen liegt die Kraft. Mein Motto seit 15 Anschlägen. Dazu singt eine Frau wie eine Sitar, was mich fast wieder Weiterlesen »

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