30. Juni 2008 - 09:53 Uhr
Hinflug
Schlechtest redigierte Zeitschrift Deutschlands: Stern View. Wie geht es eigentlich Kerstin Fritzl?
2005 schlief ich gegen 3 Uhr nachts auf einem kleinen Steg am Lendkanal ein, während Sascha Lobo im Strandbad seine Sonnenbrille suchte. Kathrin Passig deckte mich mit ihrem Handtuch zu.
Lese Wondratschek: Früher begann der Tag mit einer Schusswunde. Großer Hauptsatzkünstler.
“Mabuse promoviert.” (So geht’s doch auch!) Weiterlesen »
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29. Juni 2008 - 18:05 Uhr
In den nächsten Tagen (Wochen?) folgen zu allen Lesungen noch kurze Zusammenfassungen, Informationen, Links. Aus Gründen verschoben. Die Livebloggingprotokolle bleiben teilweise erhalten. Ich bin froh, dass ich nicht immer so schnell was meinen muss, sondern Zeit habe, die Texte nochmal zu lesen. Livebloggen, Fotografieren, Baden, Tafelspitzessen - keine Zeit zum Meinen. Erster Eindruck: Es wurde sehr wenig falsch gemacht. Ausnahmen: Die drei Texte mit dem Thema Paarbeziehung.
1 Ursula März

- 8 Preise (2003 Inka Parei/Bachmann und Publikum und Feridun Zaimoglu/Jury, 2005 Anne Weber/3 Sat, 2006 Angelika Overath/Willner, 2008 Tilman Rammstedt/Bachmann, Publikum und Automatische Literaturkritik Preis der Riesenmaschine)
- 8 Kandidaten (+Clemens Meyer 2006, Silke Scheuermann 2007, Jochen Schmidt 2007) Weiterlesen »
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28. Juni 2008 - 17:00 Uhr

Um 19.55 Uhr gestern abend wurde zum ersten Mal der Automatische Literaturkritik Preis der Riesenmaschine vergeben. Der Gewinner Tilman Rammstedt, dessen Auftritt (Film, Lesung, Text) den vor dem Bewerb festgelegten Kriterien rechnerisch am besten entsprach, erhielt eine Urkunde und 500 Euro.
Aufzeichnung der Preisvergabe (ORF) (Bitte, bitte Grandits zurückholen.)
Weitere Preise:
- Ingeborg-Bachmann-Preis: Tilman Rammstedt
- Telekom-Austria-Preis: Markus Orths
- 3Sat-Preis: Patrick Findeis
- Ernst-Willner-Preis: Clemens J. Setz
- Kelag-Publikumspreis: Tilman Rammstedt
Siegertext aus: Der Kaiser von China: Roman Weiterlesen »
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28. Juni 2008 - 15:44 Uhr
Text Anette Selg
Lesung (ORF)
Diskussion (ORF)
Update 18.7.2008, Text gelesen.
Muttervaterkind.
1. Satz: Die Frau wartet in dem abgedunkelten Zimmer, bis das Kind eingeschlafen ist.
Letzter Satz: Aber gewünscht hätte sie ihm doch etwas anderes: Turbulente Tage auf dem weiten Meer, bevor es am Ende unterging oder zerfiel und davontrieb in alle Richtungen.
Dazwischen: Ehebruch fällt im Griechenlandurlaub leichter als zu Hause. Personen: Die Frau, aus deren Perspektive erzählt wird (3. Person). Der Mann. Das Kind. Theo. Theos Frau. Tilda und Frieda, deren kleine Zwillinge. Ein “in Würde ergrauter Hippie”, den der Mann den “Philosophen” nennt, der sich aber später als Luftwaffenoffizier “Adonis” vorstellt. Schauplatz: Griechische Insel. Frage I: Heißt Grappa in Griechenland wirklich Grappa und wird in Kannen serviert? Frage II: Wie lange braucht es, um sich eine richtige Matte zu züchten, also von Schnäuzer auf Vollbart und von militärischem Kurzhaarschnitt auf “wilde Locken”? Reicht der Urlaubsanspruch eines griechischen Luftwaffenoffiziers dafür aus?
Der Text strahlt eine große Lustlosigkeit aus, sogar im Verlieben und Betrügen. Deshalb befasse ich mich nicht weiter damit. Ich habe Urlaub. Ich bin verliebt. Nicht nur im Urlaub.
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28. Juni 2008 - 11:53 Uhr

Text Ulf Erdmann Ziegler
Lesung (ORF)
Diskussion (ORF)
Liveblogging:
2:48
Und nun zurück ins Funkhaus.
2:51
In elf Minuten werde ich geduscht und im frischen T-Shirt im Studio eintreffen. Fangt einfach schon mal an.
3:10
Nun bin ich doch zu spät und höre als erstes Kaiserswerth und “mit der Dauphine die Rheinpromenade”.
3:10 Weiterlesen »
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28. Juni 2008 - 11:03 Uhr
Text Pedro Lenz
Lesung (ORF)
Diskussion (ORF)
Liveblogging:
12:04
“Zusammen mit Peter Neuhaus feilt er noch am Text”: Ja hat er denn denn nicht allein geschrieben?
12:04
“Inland” heißt der Text und beginnt mit Anaphern.
12:05
[Comment From daniol]
Ich denke, wir können hier was gutes erwarten…
12:06
Ich muss pinkeln, können Sie mich auf dem Laufenden halten? Weiterlesen »
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28. Juni 2008 - 02:08 Uhr
Der Text von Clemens J. Setz (Kandidat von Daniela Strigl) hat Gemeinsames mit dem Text “Die Wasserwaage” “Der Pfeiler” von Burkhard Spinnen (Stipendium der Kärntner Industrie 1992). Ein übergroßer Gegenstand (Spinnen: Große Wasserwaage, Setz: große Waage) bringt den Protagonisten (beide: verheiratet, eine Tochter) aus dem Gleichgewicht. Setz führt zur Zeit die Wertung für den Automatische Literatur Kritik-Preis der Riesenmaschine an.
Beziehungsgeschichten. Immer ein Risiko.

Frau März hat mal die Zimmer von Helmut Schön und Ajax Amsterdam gewartet. Weiterlesen »
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