Archiv für Oktober 2008


AusgeLESEN! (Update)

29. Oktober 2008 - 17:07 Uhr

Sehr geehrter Herr Programmdirektor,

ich wünsche mir eine Literatursendung mit Iris “Haareraufen” Radisch und Ursula “Zimmermädchen” März. Erster Stargast: Dieter “Kann gehen” Moor. (Nicht wieder Willemsen, nicht Moor bitte.)

Vielen Dank für Ihre Bemühungen

Sopran

Widerwillemsen (Verzeihung, musste raus).

Update 29.10.2008

Frau Kaltmamsell, an uns hat noch keiner gedacht, stattdessen Scheck, Schmidt oder Kerkeling. Scheck gut, Schmidt gewiss zu teuer, und was hat Kerkeling nochmal gleich mit Büchern zu tun? Wir müssen wohl unseren eigenen Sender aufmachen.

Was schlagen Sie vor? Welches Buch sollen wir in unserem ersten literarischen Duett besingen?

7 Kommentare » | Bachmann 2.0, Buch und Text, Film und Fernsehen

Petzi im Bärental

27. Oktober 2008 - 19:07 Uhr

(Beitrag folgt. Eventuell. Bis dahin empfehle ich dieses rate ich ab von diesem Interview. Nicht anklicken. Es ist wie ein Verkehrsunfall, man will nicht hinschauen, aber man kann nicht wegschauen.)

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Tatort #709: Auf der Sonnenseite (NDR)

26. Oktober 2008 - 20:38 Uhr

So geht es zu bei Hamburgs kriminellen Geschäftemachern. Als Thierry = verdeckter Ermittler Cenk = Mehmet Kurtulus für seinen Chef einen Kollegen abknallen soll, tut er’s natürlich nicht, und siehe da ätschbätsch: Pistole ist nicht geladen. Aber man weiß ja nie. Er ärgert sich aber trotzdem und träumt vom Erschießen.

Viele Fische heute. Bei Cenk zu Hause steht ein Aquarium, und mit dem Kontaktmann trifft er sich in Hagenbecks Aquarium. Oder sowas. Weil’s mit “dicker Fisch“ Petermann nicht geklappt hat, soll er jetzt vom Krankenbett aus einen angeschossenen Jungen Deniz mit kriminellem Onkel kennenlernen. Weiterlesen »

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Trendsport Aufschieben?

22. Oktober 2008 - 22:35 Uhr

In dem hier schon zwei bis siebzehnmal erwähnten Buch wird das Aufschieben ja nicht erfunden sondern nur dingfest gemacht, und die Älteren unter meinen Lesern wissen, dass ich schon seit je aufschiebe, sein lasse oder unter Druck dann doch erledige.

Mein Arbeiten dieser Woche hat seinen Plan soeben gefunden. Spätestens morgen gegen 10 Uhr werden auf dem Schreibtisch nur noch die drei Akten liegen. Darüber hatte ich zwischenzeitlich allerlei Papiere angehäuft, endlich eine Buchhaltung eingerichtet, die den Namen verdient und alle Steuerunterlagen der ersten drei Quartale und etwa acht mal so viel andere Papiere sortiert. Nebenher ein Mahnmal aus Altpapierkartons erichtet. Gibt es eigentlich ein Wort für das Verschließen bzw. das Verschlossensein eines Pappkartons per Kartonlaschen-äh-Stülpung? Nein, Stülpung trifft es nicht, Sie wissen schon, wenn man überlappend im Karree faltet. Erfinden Sie eins, das können Sie dann an 3Sat schicken und einen Preis gewinnen.

Jetzt hoffe ich, dass bald wieder ein Kundengespräch anliegt, das nämlich wäre die Deadline für das Indenkellerschaffen des Mahnmals, das dann vom Mahnmal zu schlichtem Altpapier würde. Mein Kellerverschlag ist so leer (bis auf das bisschen Altpapier hinten an der Wand), dass ich noch über Jahre kein Altpapier auf die Straße stellen, also auch den Müllabfuhrkalender nicht suchen muss, der für dieses Jahr sowieso längst im. Ja. Catch-22? Altpapier gelandet sein muss.

Das gar kein Catch-22, sondern bloß ein Umstand, der sich nur mit dreimaliger Erwähnung des Wortes “Altpapier” beschreiben lässt.

Wenn die drei Akten abgelegt sind, nehme ich meinen Zollstock und vermesse Literatur.

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Tatort #708: Brandmal (WDR)

19. Oktober 2008 - 20:02 Uhr

In Kalk auf der Schäl Sick hat’s gebrannt. Kohlenmonoxidvergiftung: Frau tot (32, 9. Woche schwanger, blonde Schwester, Freund gerade in Paris). Unten im Haus ist ein Laden, der Besitzer bezichtigt die Zigeunerkinder aus dem Heim nebenan. Insbesondere das Mädchen, das ihn am Vormittag hatte beklauen wollen und nach Polizeiholen mit Hausabbrennen gedroht hatte. Alibi: Anti-Heim-Versammlung in der guten deutschen Gaststätte.

20.34 Uhr, wir kennen:

Das Mädchen (Herkunft: Mobile ethnische Minderheit oder was sagte der Spezialpolizist?) Weiterlesen »

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Suchanfragen-Vorhersage

19. Oktober 2008 - 11:35 Uhr

Aarau wuff

(hier sind Sie richtig)

Mehr wird nicht verraten. Um das Elend nicht länger mitansehen zu müssen, gebe ich bekannt, dass dieses Weblog über eine Suchfunktion verfügt.

Kommentieren » | Holde Vögellieder, Post von... Wege zu mir

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17. Oktober 2008 - 10:39 Uhr

Schöne Art, Texte vorzulesen:


Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin Kathrin Passig und Sascha Lobo.

Und um auch mal webreferentiellen Kram zu schreiben:

2001 hatte ich dreimal so viele google-Treffer wie Sascha Lobo.

Nachgeschaut bei Google 2001

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Tatort #707: Borowski und die einsamen Herzen (NDR)

12. Oktober 2008 - 23:00 Uhr

Das gruseligste an den Kiel-Tatorten ist immer die Gefahr, dass Borowski und Frau Jung doch mal.

Ich fuhr in eine benachbarte Kleinstadt zum Tatort sehen. Alt und Bariton wohnen da jetzt, die Fahrt ist länger, dafür entfällt das Parkplatzsuchen. Kein Livebloggen möglich. Ich könnte die Uhrzeiten aufschreiben, wann ich wusste, dass der Dings der Mann von der Dings ist und wann ich wusste, dass diese Anne nicht ganz echt ist. Tief gekränktes Mauerblümchen. Irrer Blick. Und den zweiten Saab hatte ich auch sofort gesehen. Aber interessiert nun auch keinen mehr.
Ich mag Borowskis Auto (brauner Passat). Und dass er immer “ich höre” sagt, wenn er ans Telefon geht. Das Telefon mag ich auch, es hat eine Ausziehantenne.

War okay, nicht besonders spannend (wann war der zuletzt ein Tatort spannend?), Frau Jung schlimm schlimm schlimm. Dialoge aus dem schlecht programmierten Dialogomaten (”Sie verdächtigen Frau Dings? Zu Recht.”)

Vielleicht trage ich noch was nach. Jetzt müde.

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Tur Tur reloaded

11. Oktober 2008 - 20:33 Uhr

Netterweise erwähnt Kathrin Passig in dem schönen P-Blog doch noch den Tur Tur-Effekt (ziemlich wirres Zitat, aber dafür kann nur ich). Überhaupt füllt sie dieses Weblog so eifrig, dass ich glauben muss, dass sie eigentlich ganz Anderes viel dringender tun müsste.

 (Erste Erwähnung hier)

1 Kommentar » | Arbeit und Aufschieben, Buch und Text

Überbrückungsbloggen

9. Oktober 2008 - 12:10 Uhr

1. Das Buch ist da:
Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin

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Bitte kaufen, denn es ist lustig, tröstlich, aufbauend, und es steht auch was von mir drin. Zum Beispiel was Heiraten und die Mitgliedschaft im Fitness-Studio gemeinsam haben.

2. In drei Tagen Urlaub

war ich umgeben von Schildern in einer völlig unverständlichen Sprache. Sah Lachse unter meinem Kajak. Bestieg einen Berg, von dem aus ich Schnee sah und den Atlantik. Lief barfuß am Meer entlang. Sah Jakobspilger pilgern und trug dabei eine negative Panzerknackerbrille. Aß Fischsuppe am Hafen (Rezept von 1930, Fisch frisch). Mehr ging nicht rein in die drei Tage? War noch viel mehr drin, aber wo ich da gerade war, das wissen eigentlich nur wir zwei.

Côte basque, Socoa

3. Zu Hause November

Immerhin kam nachmittags der lange dünne Mann, der riecht und aussieht, als flösse in seinen Adern Heizöl, und wärmte das Haus.

4. England schreibt:

Your run start number is 5614.

Your receipt welcome pack will be sent by Royal Mail within 7 days.

5. Überrumpelt.

Anruf: Es gibt schon ein Angebot. Mutter ming Droppe! Ich werde die Arbeit also wirklich tun müssen. Kein Grund, nicht schon heute damit anzufangen. Außer den vielen, die in dem unter 1. erwähnten Buch stehen. Ich werde es vorher noch einmal lesen müssen. Wenn es nur schon da wäre.

6. Heute: Buchhandlung aufsuchen.

2 Kommentare » | Arbeit und Aufschieben, Bachmann 2.0, Buch und Text, Wasser und Boot, anderswo

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