29. Januar 2009 - 14:51 Uhr
- Neoprenanzug, 3/4 lang (Decathlon, 25 Euro)
- Neoprenmützchen, extradoof, gegen “Icecreamhead”
- Neoprensocken, 2 Paar (eins zum Verleihen)
- Superspezialtoughguyschuhe, schlamm-orange (Decathlon, 59 Euro)
- Wassersportpullover, schwarz (Decathlon, 15 Euro)
- Nasenklammer
- Ohrenstöpsel Weiterlesen »
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27. Januar 2009 - 19:55 Uhr
“Ich möchte im Grunde nur Bücher lesen, in denen es um Fremdficken in Neuengland geht.”
(Harald Schmidt im März 2006)
Empfehlung: John Updike: “S”
Zahnarztgattin (Neuengland) räumt das Konto leer und geht zum Guru (Ficken, Drogen) in den Ashram (Wüste). Lustig.
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25. Januar 2009 - 20:37 Uhr
“Wenn der Kacke ist, gehen wir aber gleich rüber in den Dschungel”, sagt F.
Kann also sein, dass das hier schnell ein Ende haben wird. Kleine Feier bei der Nachtschicht auf der Säuglingsstation. Haribo und Kaffee. Der verbrauchte Oberarzt (Spaßbremse) hängt das Telefon aus, macht Musik an und dann? Stirbt an Color Rado-Allergie? Krampft. Zyankali?
Seit wann wohnt Ballauf denn in einer Wohnung?
20.39 Uhr. Etwas verschnarcht bisher. Die geheimnisvolle kleine Mühe. Der Psycho kann sie von seiner Wohnung aus im Schwesternwohnheimsfenster stehen sehen. Weiterlesen »
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23. Januar 2009 - 14:04 Uhr
Auch ich gehöre dem Freundeskreis elektronischer Kleingeräte an.
Zu Weihnachten bekam ich ein Oregon t400 von Garmin, das mir sehr viel unnütze Freude bereitet hat: Flussetappen aufzeichnen und im Flugzeug wissen, dass ich da unten jetzt den Campingplatz an der Dordogne vom letzten Kanukurs sähe, wenn ich nur was sähe.
Einen großen Teil der Tough-Guy-Vorbereitungszeit nahm am Wochenende die Übertragung von Routen (vom Flughafen EMA zu The Vicars Town, von TVT nach Wolverhampton, von der Mouse-Farm zur Schlafbutze) ein. Weiterlesen »
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18. Januar 2009 - 21:51 Uhr
Wer jetzt hier schon mal nachschauen will, wie der Tatort war, den er gerade gesehen hat, den muss ich auf morgen vertrösten: Das Internet reicht nicht für einen ganzen Bericht. Habe aber mitmoleskined.
Inzwischen Mittwoch, ich könnte es jetzt auch ganz lassen. Aber die Einkommensteuervoranmeldung für das vierte Quartal ist abgeschickt, Mr. Mouse meldet aus Woverhampton icy winds und ähnliche Fährnisse, und bis zum Mittag arbeite ich auch nichts Anderes mehr.
Ich sollte öfter meine eigenen Regeln beachten, sonst hätte ich in den ersten zehn Minuten schon gewusst, wer’s ist, nämlich doch meistens entweder die Ehefrau oder der/die berühmteste Schauspieler/in, und wenn beides zusammenfällt, kann man eigentlich abschalten. Jedenfalls wenn man sich nicht noch auf Blut/Schüsse/Albernheiten freuen kann. Weiterlesen »
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18. Januar 2009 - 11:48 Uhr
Sturm. Erlaube der Zwei mit Einschränkungen, im Wald laufen zu gehen. Sie glaubt mir nicht, dass da allerlei Äste und Bäume herumfliegen können. Schließlich verbringt sie einige Zeit in einer Schutzhütte und beeilt sich dann, nach Hause zu kommen. Ich muss heute auch noch. Helm auf?
F. hat Papierpost von Mr. Mouse. Auf dem farbigen Plan der Laufstrecke sind 3 brandneue Kilometer eingezeichnet, genannt “Ladies Walk”. Ich mache mir ein paar Minuten lang vor, ich müsste nur diese 3 Kilometer laufen vor den 21 Hindernissen. Zum Warmwerden würde mir das genügen.
Schickt Mr. Mouse unterschiedliche Pläne overseas und ins Königreich? Und rechnen sie um oder schreiben Sie einfach mal 3 Meilen und mal 3 Kilometer?
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15. Januar 2009 - 10:39 Uhr
Wenn ich nicht die halbe Nacht im Internet nach Tipps und Tricks für den Toughguy suchen würde, wäre ich morgens würde ich halt nach was anderem suchen.
Es ist ja nicht so, als könnte ich nicht stehenden Fußes einschlafen, sobald ich bequem sitze oder liege. Kaum liege ich gegen zwei im Bett, hat meine unvernünftige Hand wieder dieses Henschel-Buch über Kempowski ergriffen (Da mal nachhaken: Näheres über Walter Kempowski
). Hand, Hand! Wie soll man denn da schlafen, vor allem wenn die Augen, die alten Mitläufer… Noch bis zu den Mutmaßungen über Kempowskis Sexualität (als unbescholtener Knabe in Haft genommen, und dann) gekommen, mit ausführlicher Empfehlung von Ira Strübels und Kathrin Passigs Die Wahl der Qual
. Alles sicher nicht verkehrt, vor allem die Empfehlung. Eine fleißige Aneinanderreihung von Zitaten, dazwischen Kittsätze. Noch nichts Neues erfahren. Ich werde weiter berichten. Mehr aber: Weiter auf die posthume Veröffentlichung von Kempowskis Tagebüchern warten.
Jetzt irgendwelche -ine einnehmen, mindestens Koffe-.
Nachtrag: Dank an @Horst_Hirst Gesünder: Mandar-, Apfels-, Auberg-, ungesund: Werkskant-
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14. Januar 2009 - 11:26 Uhr
Durch die Nebenstraße tappen fahrende Apfelhändler aus Stade - tapfer das hier, wo 12 Kilometer weiter das zweitgrößte Apfelanbaugebiet Deutschlands anfängt. Wenn ich Besuch bekomme aus Frankreich, Belgien, England oder Aachen, reist meist ein Fünfpfundbeutel Äpfel mit zurück. Ich hoffe, sie merken bald, dass sie hier in Athen ihre Eulen nicht gut loswerden und finden etwas Besseres als den Tod.
Ich setzte mich unter Druck, indem ich ungeduscht zur Bushaltestelle ging und keinen Kaffee trank. Wo ich mich sowieso wieder ausziehen muss zum Duschen, kann ich doch auch gleich… Als wäre das so einfach. 2 Grad und Nieselregen, im Wald ein friedliches Nebeneinander von überfrorenem, angematschtem, übriggebliebenem Schnee und glitschigem Waldboden. Ideale Bedingungen für einen weiteren Toughguy-Klamottentest. Heute die warme Variante mit allerlei Neopren. Warm, tatsächlich, aber nicht behindernd, und der Schwitzfilm auf der Haut schützt auch vor kaltem Wasser. Innerlich beschwingt von der Freude auf die 21 matschigen nassen Hindernisse kurvte ich äußerlich japsend bergauf bergab durch den Wald. Kleiner Test: Ein paar Hände voll Schnee in die Klamotten gestopft, taute zügig weg und nahm sofort Körpertemperatur an.
Call me Weichei, so wird’s gehen.
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12. Januar 2009 - 20:55 Uhr
Vorsatz für heute war: Keiner. Mein (quasi legendärer) Tatendrang wurde auch gebremst durch einen Höllenmuskelkater in der rechten Arschbacke. Vielleicht am Laufstil arbeiten? Quatsch, keine Zeit. Sind nur noch knapp drei Wochen, da muss ich vor allem aufpassen, dass mir nicht vorher schon irgendwas wehtut. Also weiter schonen.
“Dress for water not for air” ist die Devise beim Paddeln, und warum sollte das beim Toughguy anders sein? Also ausprobieren, mit wieviel Neopren am Leibe ich noch einigermaßen mit Würde laufen kann. Und im 4° kalten Wasser mach ich sie dann nass, die leichtbekleideten spindeldürren Marathonis. Das Gefühl des langsam sich vollsaugenden Neoprens kenne ich nämlich schon, das schockt kaum.
Hätte Rechnungen schreiben müssen und korrigierte Abrechnung, mal wieder bei der Prozesskostenhilfe zu meinem Nachteil verrechnet. Achach, ihr großherzigen Rechtspflegerinnen, ich liebe Eure freundlichen Hinweisschreiben!
Morgen ist auch noch ein Dienstag. Und nächste Woche schon wieder.
Buch gekauft: Gerhard Henschel über Walter Kempowski. 1984 haben wir uns in Nartum nur knapp verpasst. Um ein Jahr oder so. (Waren Sie schon mal in Bielefeld? Nein? Da müssten Sie meine Schwester kennen, die war auch noch nie in Bielefeld.)
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9. Januar 2009 - 20:11 Uhr
Heute beunruhigende Post von ever smiling Mr. Mouse. Behauptet, es sei nicht mehr lang bis zum 32. Januar. Fünf Liegestütze gemacht und bei Amazon nach Knieschützern gesucht.
Vorsatz gestern: Im Laufe des Tages mal loslaufen. Von Dunkelheit überrascht worden.
Die Toughguyschlappen vom Decathlon stehen hier herum. Soll ich sie erst in der Wohnung eintragen?
Vorsatz für morgen: Klamottenbedarf für -7 Grad erproben. Werde Scheiße aussehen, also doch Dunkelheit? Lieber auf Schlamm warten? Anschließend jedenfalls Sauna.
Buch: Angefangen - gemerkt, wie viel ich schon habe - beruhigt wieder aufgehört.
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