Wenn ich nicht die halbe Nacht im Internet nach Tipps und Tricks für den Toughguy suchen würde, wäre ich morgens würde ich halt nach was anderem suchen.

Es ist ja nicht so, als könnte ich nicht stehenden Fußes einschlafen, sobald ich bequem sitze oder liege. Kaum liege ich gegen zwei im Bett, hat meine unvernünftige Hand wieder dieses Henschel-Buch über Kempowski ergriffen (Da mal nachhaken: Näheres über Walter Kempowski). Hand, Hand! Wie soll man denn da schlafen, vor allem wenn die Augen, die alten Mitläufer… Noch bis zu den Mutmaßungen über Kempowskis Sexualität (als unbescholtener Knabe in Haft genommen, und dann) gekommen, mit ausführlicher Empfehlung von Ira Strübels und Kathrin Passigs Die Wahl der Qual. Alles sicher nicht verkehrt, vor allem die Empfehlung. Eine fleißige Aneinanderreihung von Zitaten, dazwischen Kittsätze. Noch nichts Neues erfahren. Ich werde weiter berichten. Mehr aber: Weiter auf die posthume Veröffentlichung von Kempowskis Tagebüchern warten.

Jetzt irgendwelche -ine einnehmen, mindestens Koffe-.

Nachtrag: Dank an @Horst_Hirst Gesünder: Mandar-, Apfels-, Auberg-, ungesund: Werkskant-

Kategorie: Arbeit und Aufschieben, Buch und Text, Wasser und Boot Kommentieren »


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