?> Sopran | Archiv | 2009 Februar

Archiv für Februar 2009


Fast

25. Februar 2009 - 11:38 Uhr

Letzte Nacht um kurz vor 12 auf das Stück Pizza noch die Reste aus der Chipstüte gekratzt: Alles muss raus. Denn beim Blick auf die Uhr war mir zum ersten Mal der Gedanke an ein diesjähriges Fasten gekommen. Fünf Kilo weniger, und Tough Guy 2010 mit neuer Leichtigkeit angehen. Auch dann wäre ich noch Pinguin statt Gazelle.

Fasten in meiner Version ist ziemlich teuer, ich weiß nämlich genau, was dünn macht: Sushi, Steak mit Salat, Südfrüchte. Die Quadruppel-S-Diät. Oder die Quadruppel-C-Diät: Keine Chips (sowieso selten), keine Croissants (das eine am Sonntag wird doch wohl…), Espresso statt Cappuccino (was? etwa auch morgens?) und keine Chocolade (oder nur ganz wenig).

Und kräftig Gorgonzola.

Klatsch.

Sie lasen den diesjährigen Mädchen-Content.

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Tatort #723: Herz aus Eis (SWR)

22. Februar 2009 - 20:14 Uhr

Tut mir leid: Klara Blum kann ich nicht.

Aber bitte: Nutzen Sie doch die Kommentarfunktion und berichten dort, wie’s war!

Ich guck wieder Brokebach Mountain.

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Tatort #722: Neuland (HR)

15. Februar 2009 - 20:22 Uhr

Maisfeld, nachts, Versteckensversuch. Dann liegt ein Mann auf der Straße, versucht sich hochzurappeln (Arm gebrochen?), setzt der Geländewagen nochmal zurück. Anhängerkupplung. Rammt Anhängerkupplung Schädel?

Dellwo braucht Urlaub und hat einen schwarzen Anzug an.

Mutter mit zwei Kindern, Hollandrad natürlich, Beerensammeln natürlich, alles so natürlich auf’m Land, der pubertierende Sohn Jakob findet ein Auto, kein Kennzeichen, auf dem Waldweg. Dellwo fährt raus aufs Land, Weiterlesen »

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12. Februar 2009 - 23:39 Uhr

Halb zwölf: Dokumentation über Reinhard Mey im Südwestfunk. Der Meister des gezwungenen Reimes. Lieder, die ich nie aussuchen aber auch nie wegschalten würde, aus Nostalgie. Götz Alsmann empfiehlt, die Stücke mal instrumental einzuspielen. Mey war mit Ulrich Roski und Gesine Schwan in einer Klasse (Französisches Gymnasium Berlin). Gibt es hier außer mir noch Ulrich-Roski-Fans?

Spaßeshalber bei Lastfm das Reinhard-Mey-Radio angeknipst. Gerade singt Hannes Wader Moorsoldaten. Hannes Wader hat auch mal die Winterreise eingespielt, aber das erwähnte ich vor ein paar Jahren hier schon mal. Mein Leser wird sich erinnern.

Ich vermisse Erasmus von Meppen. Melden Sie sich doch bitte mal, das würde mich beruhigen.

Fortsetzung Reinhard-Mey-Radio: Heinz-Rudolf Kunze, Herman van Veen, Konstantin Wecker, Hannes Wader make me feel “Ich, 14″ - aber wie sind Rainald Grebe und Stoppok dazwischengeraten? Und wer ist der Nächste? Ludwig Hirsch? Nein: Klaus Hoffmann.

Hihi, Volker Lechtebrink: “Ich mag Böll, der so viel weiß”, “Ich mag Breitner und sein Spiel”, …

Gestorben: Domenica Niehoff aus Boos in der Eiffel. Eiffel? War das nicht der mit dem Turm? Genau. In Boos gibt es einen Eifelturm, habe ich ergooglet. Liebe Schreiber von Bild und Welt: Bis morgen je 500 mal “Gustav Eiffel” und “Vulkaneifel” schreiben.

Gerhard Schöne, kannte ich bisher nur “Jule wäscht sich nie” von.

 

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100.000

11. Februar 2009 - 18:16 Uhr

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11. Februar 2009 - 16:33 Uhr

Ich verlinke ja selten was, aber ich habe ein Herz für Ostwestfalen:

ker0zene erklärt ein paar Rotzlöffeln “Paderborn in a minute“: Das Rathaus der Stadt ist auch auf vielen 2 Euro-Stücken zu sehen, man hat nur die runden Türme an den Seiten etwas abgeschliffen, es war sonst zu eng.

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11. Februar 2009 - 11:55 Uhr

Hätte man auch selber drauf kommen können: Eine altes Fernsehgesicht und der bestgekleidete Bachmannjuror.

Amelie Fried und Ijoma Alexander Mangold werden die neue Heidenreich.

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Tatort #721: Familienaufstellung (RB)

8. Februar 2009 - 20:17 Uhr

Türkisches Familiendrama plus Inga Lürsen: Mal sehen, wie lang ich das durchhalte.

Kommissarin Lürsen bekommt von ihrer Tochter einen blöden Hund aufgedrückt.

Bei der türkischen Familienfeier lernen wir schon mal Opfer und Täter kennen - vermutlich.

Opfer wahrscheinlich die ungezogene ältere Schwester oder die jüngere, die gerade verheiratet werden soll. Weiterlesen »

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Tough Guy 2009, Nachwort

6. Februar 2009 - 08:48 Uhr

Das schreibt uns Mr. Mouse:

The Brave and the Beautiful

 

Congratulations from Mr Mouse and the Ever Smiling Team.

ALL who aspired to be a Tough Guy can now feel achieved in the harshest test ever imagined, on a day of extreme weather. 

From freezing fog to minus 8o windchill, brilliant sunshine came to the rescue for an hour to warm us, then the snow came to cheer us all home.

What a fantastic achievement, the hundreds of ATC cadets, Scouts, Rangers, Young Firefighters are heaped with praise for a fine achievement in the worst of weathers. 

St John Ambulance were absolutely marvellous.  10 ambulances non stop ferrying the injured out of the Killing Fields and some to Accident and Emergency.

The divers in the lakes were frozen to their bones but determined to get everyone through the Underwater Cavern. 

Lots of broken legs and limbs.  But Tough Guy didn’t kill anyone.

The pain of extreme Arctic cold bodies brought unashamed sobbing. 

The atmosphere of electric good natured happiness is Tough Guy rare commodity  ‘The Family Of Man’.

The remembrance of World War I and II vividly experienced by thousands of Tough Guy™ competitors was an experience that will be talked about all over the world.

Bleibt Skype, um sich schonend runterzuregeln: Ich würde so gerne noch ein bisschen erzählen, aber es interessiert keine Sau. Dann also mit den anderen Teilnehmern die Kostümfrage für nächstes Jahr diskutieren und Erkenntnisse sortieren.

  • Toughguy hat in der Weichei-Variante mit Neopren nichts mit Extremsport zu tun.
  • Während der Pinguin fröhlich durch die “Killing Fields” tobt, liegt die Gazelle schon seit einer Stunde zitternd beim Sanitäter.
  • Lauftraining könnte helfen, aber lohnt der Aufwand? Schnelleres Laufen wird mit längeren Wartezeiten in den Killing Fields bestraft. Ausnahme: Sehr viel schnelleres Laufen.
  • Versuch der Kaltwassergewöhnung ist sinnlos. Die Differenz zwischen 37° und 2° Grad wird nicht dadurch kleiner, dass man sie seinem Körper öfter zumutet. Jeder zehnte Teilnehmer wurde wegen Unterkühlung behandelt.
  • Wer schlottert, sollte nicht mehr klettern - es gab mehrere Knochenbrüche.
  • Nächstes Mal unbedingt kostümieren (Bernd-das-Brot?) damit ich mich auf Fotos wiederfinde.
  • Wer zur Teatime seine Tasse selber halten will, sollte morgens beim Anziehen auf seine innere Mama hören.
  • Es gibt kein schlechtes Wetter.
  • Vorbereitung: 50-100 Euro in der Surfabteilung von Decathlon ausgeben und Kindergeburtstag im Hochseilgarten.

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Tough Guy 3

3. Februar 2009 - 15:12 Uhr

(Schöne Bilder vom Rennen)

Inzwischen ist die Sonne verschwunden, Wind kommt auf und erste Schneeflocken fallen. Das Krankenwagen-Lalü läuft ununterbrochen, aber auf der Strecke kriegen wir nichts von den Einsätzen mit. Nur dass manche sehr elend aussehen. Mr. Mouse mailt am nächsten Tagen von etlichen Unterkühlten, einem Genickbruch und gebrochenen Beinen.

Nachher
Die Autoreifentunnel und die Betonröhren will ich verweigern. Das würde übrigens niemanden stören, man geht einfach drumrum und weiter, aber was soll’s, jetzt nicht rumzicken, auch die sind kürzer als gedacht, und ich bin klein und habe genug Platz.
Erstes Frieren auf dem überfüllten “Paradise Walk”, auch so ein Klettergerüst. Es geht langsam voran, man muss sich festhalten, Finger und Zehen werden steif. Ich ziehe die Neopren-Banküberfallmütze an, die war mir bis dahin zu eng am Hals. Zeit, sich ein bisschen umzusehen. Nicht gut. Viel Bibbern um mich her. Es geht mir gut.
Sankt Pauli-Trikot, nachher
“No Dragon Pool, no Death Plunge” ruft der Ordner, der uns direkt zu den “Water Tunnels” umleitet. Schneefall nimmt zu, Wind auch. Der “Dragon Pool” ist ein See, den man auf viel zu schlappen Seilen überqueren soll - empfohlen wird, sich einfach direkt ins Wasser fallen zu lassen. Death Plunge ein Klettergerüst, von dem man aus drei oder vier Meter tief ins Wasser springt. Wahrscheinlich schon zu viele Kälteopfer bis jetzt, oder die Froschmänner, die die Teiche absichern, haben inzwischen die Schnauze voll.

Water Tunnels finden aber statt: Erst durch einen Teich, in dem mir das Wasser schon bis zum Hals steht, dann durch eine Brücke: Vier mal unter einem Balken durchtauchen. Die Männer in den Trockenanzügen sind inzwischen dazu übergegangen, die Leute einfach direkt auf den Steg zu ziehen, aber mir geht es gut, ich habe ja die Banküberfallmütze. Von diesem blauen Trockenanzug da auf dem Steg würde ich auch einen Gebrauchtwagen kaufen, warum ihm also nicht mein Leben anvertrauen? Er reicht mir unter dem Balken die Hand, vier mal, das Wasser ist kalt, ich schmecke Schlamm, aber es tut nicht weh. Dahinter ist es tief, ich schwimme, auch egal. Aber wieso habe ich beim Tauchen den Mund offen gelassen?

F. ist weitergelaufen, Warten geht nicht mehr, meine Startnummer ist immer noch vorhanden und lesbar, Euphorie nimmt nochmal zu, hey, ich bin getaucht. Im Laufen spucke ich Schlamm aus. Unter Stacheldraht einige Meter durch den vergleichsweise warmen Schlamm robben, dann noch über unordentlich gelagerte Autoreifen laufen (was das nun wieder soll?), zuletzt “Anaconda”, ein paar große Betonröhren, die den Weg versperren. Mit dem Bauch draufwerfen und drüberrollen, das geht dank großer Schlammigkeit ganz gut. Zufrieden sehe ich große junge Männer verzweifelt davor herumhopsen. Zuviel vor der Glotze gesessen als Kind?

Ich würde jetzt gerne schneller laufen, es sind nur noch ein paarhundert Meter bis zum Ziel, über ein paar (ratmal: schlammige) Hänge hoch auf den Hügel, aber ich habe ein paar Eiswürfel in jedem Socken. Kann nicht sein, fühlt sich aber so an. Den Starthügel an einem Seil hoch, dann wieder runter und ab in die Scheune.

Ziel. Die Uhr zeigt 3.19. Ich lege notdürftig meine Startnummer frei (inzwischen doch verschlammt), bekomme eine hässliche Medaille und eine Alufolie umgehängt. Folge dem Schild “Hot Drinks” und bekomme von F. einen Becher Kakao in die Hand.
Nachher
Der beste warme Kakao meines Lebens.
Neben mir versucht ein Mann Tee zu trinken. Er verzittert ihn bis auf den letzten Tropfen. Es geht mir gut. “Sopran hat den 2. Weltkrieg gewonnen”, sagt Aleks später.

Auf dem Weg zum Auto hat Aleks Kathrins Schuhe an, Kathrin die Flip Flops, F. und ich die schlammigen TG-Schuhe. Hat gerade jemand “nächstes Jahr” gesagt?
Tough Guy-Schuhe, Nachher

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