Archiv für May 2009


Tatort #734: Schiffe versenken (RB)

24. May 2009 - 19:24 Uhr

Was für eine lieblos hingeschluderte Leiche sie da ins Fischaufbewahrungseis Fimo-Plastiniert haben. Während der Mann mir interessante Neuigkeiten aus dem Wirtschaftsleben anvertraut – aber warum gerade JETZT? – will Freund Stede der rückenkranken Postel liebevoll zur Hand gehen. Oder zur Hüfte. Das Leichenfundschiff MS Carina ist schon wieder unterwegs nach Norwegen. Ich hab bestimmt irgendwas verpasst, war das das Leichenfundschiff? Wie soll man denn da was mitkriegen?

Bremer Tatort ja leider oft auf eine Lokazion zu geschrieben, schicke Fabrik, schicker Spacepark, schicket Schiff – Handlung dann egal. Weiterlesen »

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Aus dem Notizblog

20. May 2009 - 13:27 Uhr

Borreliose ist nur wenig heilbarer als Simulantentum, genießt aber in der Gesellschaft höheres Ansehen.

Jahrelanges Studium von Pschyrembel und Dr. House haben nicht gereicht. Oder liegt es am Team?

Auf der Innenansicht meines Gehirns fand sich so gut wie nichts. Leider auch nicht das Buch, das ich im September abgeben muss. Weiterlesen »

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Spektakuläre Enthüllung: “Und er war doch ein Spion!”

8. May 2009 - 07:37 Uhr

Die Überschrift, Frankfurter Allgemeine vergangene Woche, ist falsch und doof. Falsch ist “Enthüllung”. Doof ist der Rest.

Ich war 13, und als ich einmal aus der Schule kam, saß meine Mutter mit Herrn L. im Wohnzimmer, eine offene Flasche Weißwein auf dem Tisch. Ein Kegelbekannter, ein paar Jahre älter als meine Eltern, war gerade in der Gegend gewesen. Er erzählte, war offenbar gut im Fluss, ich setzte mich unwidersprochen dazu. Bei der Eisenbahn habe er angefangen als Junge, erzählte er, das war im heutigen Drüben, und dann war der Krieg vorbei, die Russen kamen, und er war immer noch bei der Eisenbahn, 19 Jahre alt. Er fertigte Güterwaggons ab, und in den Russenpapieren stand “Schrott” oder “Sand”, Weiterlesen »

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Tatort #732: Borowski und die heile Welt (NDR)

3. May 2009 - 19:28 Uhr

Da bleibt die kleine Michelle auf dem Zebrastreifen stehen. Neue Vorderzähne, schwangere Mutter, Gummistiefel. Die Mutter ist Katharina Wackernagel, man hat ein neues schickes Lokal und Streit. Der Kellner ist nett zu ihr, sagt “Prinzessin” und hat Erdbeerbonbons. Nachher wird Michelle tot sein. Schicker Pavillon, und kaum rennt die Mutter raus, um nach Michelle zu suchen, regnet es wie aus Kübeln, der Poesie wegen.

Frau Jung möchte in die Schweiz auswandern, ich begrüße das! Tolles Land, die Schweiz. Auch wenn sie’s nicht verdient hat. Die Schweiz meine ich. Weiterlesen »

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