Tatort: Tote Männer (RB)
Ha, Fritzi Haberland! Schwanger. Habe gerade erst zugeschaltet und mir schon mal zusammengereimt: Libanesischer Student, Stricher, tot. Fritzi Haberland (Jutta Hartwig) schwanger, Einfamilienhaus, der Leon Hartwig war auch an der Imbissbude, an der der Tote sich die Salmonellen geholt hatte. Der ist bestimmt heimlich schwul. Haberland die Mörderin? Stricher ihn erpresst? Der hatte nämlich 3000 Euro auf den Kopf gehauen, die eigentlich für die Familie im Libanon bestimmt waren.
Das Geld war vom Gemüsehändler, klar, Libanese=Gemüsehändler. Cousin und natürlich stinkig wegen des Geldes. Der war’s nicht. Wie ist der junge Mann denn zu Tode gekommen? Und dieser Freund, hatte der was mit dem? Oder war der Stricher gar nicht schwul, muss ja nicht.
20.36 Uhr, wer war’s?
1. Der Freund, eifersüchtig
2. Fritzi Haberland, eifersüchtig
3. Fritzi Haberlands Mann, erpresst
Und Postels Tochter geht mit Freund Stede essen, das wird der Mama nicht passen, da ruft sie ihn direkt mal wegen dringend auf dem Handy an.
Er: “Ich bin inner Kneipe”
Postel: “Kenn ich sie?”
Er: “Nicht wirklich.”
Und Fritzi mit Mann im selben Lokal. Erzählt Stedefreund dem, was er gerade von Postel gehört hat, dass es nämlich in Kübeck schon mal einen ähnmlichen Mord gab. Und Stedefreund sagt der Tochter, dass er das für “einfach keine gute Idee” hält. Das wird noch nicht das letzte Wort in dieser Sache sein, fürchte ich. Fritzi interessiert sich SEHR für diesen zweiten Mord.
Stedefreund hatte vorher schon mit der Sache zu tun? Der Freund vom Toten überfällt Stedefreund nachts am Auto und will nur 500 Euro dafür, dass er der Kollegin nichts erzählt und dafür dass er Stedefreund was erzählt. Hm. Wieder so ein persönliches Dings. Leon Hartwig arbeitet aufm Bau. Ach, der macht in Strom. Kleines Stromunternehmen.
Und nun lauert der Freund auch noch dem Elektriker auf. Und dann kommt Fritzi nach Hause und sagt: “Ihr Mann ist schwul”. Sie: “Quatsch, wir sind verheiratet”. Spätschichten, Männerparfüm am Hemd, Streit, Drama, Geständnis durch Schweigen im richtigen Moment. “Ich könnt kotzen”, sagt Juttafritzi. Packt und will zu ihren Eltern. “Pack mich nicht an das ist widerlich”. Und schon steht Postel mit dem Durchsuchungsbeschluss vor der Tür. Zack: Wehen.
Als der Mann in Lübeck aus der Trave gezogen wurde, war der Leon auch gerade in Lübeck am arbeiten.
“Wissen Sie, also eigentlich mag ich Frauen ja, aber manchmal…” Kannte den Malik seit zwei Monaten, Sex fand in der Werkstatt statt. Stattstattstatt. Mit Jutta Aussprache, Tränen, Verzeihung, nächster Versuch.
Pawan? Wen sucht Stedefreund da im Studentenwohnheim? Bricht ein, findet aber nur einen Schäferhund. “Na, wie heißt Du? Rex? Blondie?”
Nach Studentenwohnheim sah nur der Flur aus mit den Fahrrädern, vor jeder Tür eins. Die Wohnung ist riesig. Schicke Lampen. Stedefreund schläft sich da aus und geht dann zu Lürsen und gesteht, was jetzt genau? Versteh ich nicht.
Oh, was für ein Traumkinderzimmerchen! Jutta es tut mir so leid. Und gerade, als sie sich umarmen, klingelt schon wieder die Polizei. Raul Parwan, das ist der Freund, der Leon auch erpressen wollte. Hat der den jetzt auch umgebracht? Ich finde ja, dass der Leon ein prima Mörder wäre.
Schon wieder nicht aufgepasst: Wer hat in Spanien und Frankreich Geld abgehoben? Raul? An Tankstellen? Ohne Auto? Der Zooladenmann will von nichts wissen. Und Lürsen läuft mit Blondie rum. Praktischerweise ist da gerade irgendein Fundament gegossen worden auf der Baustelle, wenn da mal nicht der Raul drunterliegt. Wieso überwacht der Elektriker, wenn ein Fundament gegossen wird? Und dass beim Elektriker das Licht kaputt geht, tsts. Polizeiauto vorm Haus?
Oh, jetzt haben sie Sex! Oder versuchen es jedenfalls. “Was haben die, was ich nicht habe? Die küssen anders, stimmt’s? So?” Da muss doch was schief gehen, so geht das doch nicht.
Ohoh, als der Leon auf den Bau kommt, haben die Wünschelrutengänger gerade was gefunden. Also Presslufthammer und aufbohren. Ohoh. Hihi: Tote Katze! Weitersuchen. Wie kommt denn die Katze da rein? Ist doch alles Ablenkung. Aber Fritzi spült gerade das lange Messer, das wir gestern abend im Brathähnchen gesehen haben. Kommt Leon nach Hause und ist seinen Auftrag los. Wegen der Katze.
Jutta und Leon jetzt langsam sauer auf Stedefreund, der die beschattet. “Wir müssen den loswerden”, sagt Fritzi und “Wie macht der das eigentlich… ” Leon: “Abstechen und ab in die Weser”. Beschließen die beiden, Stedefreund verschwinden zu lassen. Süß.
Stedefreund: Abreibung vom Chef. Der mit Spanien war nicht Raul-Ralf, das war der Cousin. Ach Quatsch: Cousin hat bezahlt, Raul und Malik sind gefahren. Geschäftchen. Gemüse?
Oh, zufällig sieht Stedefreund Leon Hartwig mit dem nächsten junge Mann durch die Stadt laufen. Falle? Jetzt stößt Hartiw ihn gleich vors Auto. Puh, das war knapp. Dafür sieht Helen zufällig, wie Cousin mit dem Tierhändler eine riesige Kiste rausträgt, in der mehrere Leichen Platz hätten. Helen allein auf Verfolgung, ruft aber dann doch Mama zur Hilfe.
“Hat er dir gefallen?” fragt Jutta, die ist unzufrieden, dass Leon ihn nicht umgebracht hat. “Es ist mir egal, ob du diese Typen umgebracht hast, das sind doch SCHWULE, SCHWULE, aber jetzt musst du was für UNS tun. Bei denen ging es doch auch. Ich ekel mich vor dir, wehe, du fasst unser Baby auch nur einmal an.” Er sagt, er war’s nicht. Ich glaube ihm. Jutta weiß schon länger, dass der Leon schwul ist, sagt sie.
Die Leute veranstalten Hundekämpfe. Da läuft Rauls Schäferhund los und alle fliehen. Bis auf den Cousin, dem stellt Lürsen ein Bein. “Der Schwachkopf hat auf der letzten Fahrt alle Köter freigelassen”. Am Tattag gegen Mitternacht hatten sie sich getrennt. Und da ist der in irgendeinen Firmenwagen gestiegen. “Aufschrift mit nem lachenden Brötchen”. Ha! Fritzi! Meine Rede!
Und gerade steigt Fritzi in Stedefreunds Auto: “Sie müssen mir helfen”. Den Mann hat sie eingesperrt. Bestimmt hat sie das Tranchiermesser dabei. Ausbeinmesser. Kein Tranchiermesser. Für Brathähnchen nehme ich auch immer das Ausbeinmesser.
“Wir waren so glücklich”, sagt Fritzi gerade. “Er ist sensibel und trotzdem stark”.
“Ich hatte gar kein schlechtes Gewissen danach. Alles war wie vorher. Nein besser. Und dann haben wir das Baby gemacht.” Und jetzt: “Hose runter”.
So. Stedefreund Messer im Bein, Jutta Kugel im Bein, alles klar. Schon wieder eine schwangere Mörderin. Das trägt man wohl jetzt so im Norden.
Stichwort: TatortKategorie: Tatort
am 15. Juni 2009 um 08:38 Uhr | #
Ich hab’s versucht, ehrlich. Aber Inga Lürsen ist für mich, was für Sie diese Kommissarin Blum ist. Allein diese Stimme! Als sie ihre Tochter anschnauzte, weil die was mit dem Stedefreund hatte, und dann wieder den Stedefreund (auch ein Simpel vor dem Herrn) zur Minna machte, musste ich umschalten.
Und die Fritzi hätte wie ihre Namensvetterin Massary singen sollen: “Josef, lieber Josef, was bist du so keusch?” Am besten geflüstert, mit irrem Blick ins Leere, und dann hätte sie Stedefreund, Lürsen und Tochter abmurksen sollen. Das wäre ein guter Tatort-Schluss gewesen.
am 15. Juni 2009 um 13:14 Uhr | #
[…] Informationen gibt’s im Fundus (u.a. ein Interview mit Oliver Mommsen). Sopran, MayavonderSpree, Ponkie und die Forenleser haben […]
am 21. Juni 2009 um 19:31 Uhr | #
Die Lürsen ist doch immer schlecht gelaunt. Die pöbelt und nörgelt sich so durch die 90min, es ist kaum auszuhalten. Am schlimmsten sieht sie aus, wenn sie sich die Haare zusammen macht, fast wie der Vater vom Thiel im Münster-Krimi.