Archiv für April 2010


Die Nachrichtenlage 10

26. April 2010 - 08:32 Uhr

FAS, FAZ, General-Anzeiger zum Frühstück (das Wochenende ohne Zeitung im Lippischen verbracht).Im General-Anzeiger Leserbriefe zur Einstellung der Festspielhauspläne. Um ein Haar wäre ich dem Verein für die Erhaltung der Beethovenhalle beigetreten. Ist jetzt nicht mehr nötig.
Paul Schäfer ist gestorben. Colonia-Dignidad-Schäfer. In Bonn bestand von 1961 bis 1966 ein Haftbefehl gegen Schäfer, der sich 1961 mit seinen Anhängern nach Chile absetzte und dort die Kolonie gründete. Neuer Haftbefehl in Bonn erst wieder 1997 auf Betreiben von Amnesty International. Warum wurde der Haftbefehl 1966 aufgehoben?
Erinnert mich an diverse Online-Zeitungen (inkl. DIE ZEIT), die neulich titelten: “Margot Honecker hat Beben gut überstanden”.

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Die Nachrichtenlage 9

19. April 2010 - 07:41 Uhr

Der norwegische Ministerpräsident, so berichtet die FAZ, habe sich in New York ein iPad gekauft, um damit aus der Ferne sein Land zu regieren. Angela Merkel dagegen habe von Arnold Schwarzenegger eines geschenkt bekommen. Inzwischen regiert sie ihr Land wieder von zu Hause aus.
Aschewolkegeschichten. “Glaubst Du das etwa?” fragt der Mann. “Das ist doch bloß eine Übung.”

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Die Nachrichtenlage 8

15. April 2010 - 10:10 Uhr

Die jährliche Vollzugsmeldung der Frischlingsgeburt auf der Waldau im General-Anzeiger! Der richtige Aufmacher für den Teil “Hardtberg und westliches Bonn”.Früher, vor meiner Alphabetisierung, erfuhr ich meist durch meine Großtante davon. Sie holte meinen Bruder und mich dann mit ihrem kittfarbenen VW-Käfer ab, dann ging es zu Frischlingsbeschau, Spielplatz und Apfelkuchen auf die Waldau. Heute meldet der städtische Forstwirtschaftsmeister Bernd Jänicke: “Gleich fünf Sauen haben gefrischt und insgesamt mehr als 40 Wildschweinbabys zur Welt gebracht.” Weiterlesen »

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Die Nachrichtenlage 7

14. April 2010 - 07:28 Uhr

Beginne ich mit etwas ganz Einfachem: Michael Spehr von der FAZ hat endlich ein iPad benutzen dürfen und schrieb gestern darüber in “Technik und Motor”. Fazit wie erwartet: Schön, wenn man nur lesen will, nichts zum Schreiben. Gäbe es für das Teil eine Tastatur, füllte sich mein Mund sofort mit Speichel. Für die kleinen Palms gab es seinerzeit eine Tastatur zum Zusammenrollen, machte wahrscheinlich das Beste draus, war mir egal, denn ich hatte ab 1999 einen Psion, einen internetfähigen Jackentaschencomputer, auf dem ich fast so schnell tippen konnte wie auf normaler Tastatur. Weiterlesen »

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Polizeiruf: Die Lücke, die der Teufel lässt (BR)

11. April 2010 - 21:29 Uhr

Frau Steiger ist die Neue, die Jörg Hube, der neulich der Neue war, von der Bundeswehr mitgebracht hat. Leider ist Jörg Hube tot, deshalb fliegt er gleich am Anfang in die Luft. Wunderbares Chaos, Feuerwehr, Polizei, die Geisel mit der Bombe um den Hals, Banküberfall, Geldübergabe, ich habe am Anfang nicht aufgepasst, vor dem Vorspann. Frau Steiger beordert die Frau mit der Bombe und dem Geldkoffer in das Auto, das fliegt dann mit ihr und Hube in die Luft. Weiterlesen »

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Die Nachrichtenlage 6

8. April 2010 - 14:03 Uhr

Von diesem Herrn Hettche habe ich auf einer langen Busfahrt über die Panamericana auf einer Strecke, die vermutlich dem letzten Erdbeben zum Opfer gefallen ist, “Der Fall Arbogast” gelesen. Alt hatte das Buch dabei, und es gefiel mir wie alles, was sie mir je empfohlen hat. Spätere Versuche mit erfundeneren Geschichten von diesem Herrn Hettche endeten meist auf den ersten Seiten wegen Desinteresse. Dieser Herr Hettche schreibt also heute in der FAZ, warum er nicht bloggt. Glaube ich. Sagt jedenfalls Perlentaucher, dass er schreibt, warum er nicht bloggt. Weiterlesen »

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Die Nachrichtenlage 5 – Wasserstandsmeldungen

6. April 2010 - 10:38 Uhr

Eine Woche Ardèche, das dort nur spärlich (auf dem Mäuerchen vor der Campingplatz-Rezeption) vorhandene Internet zwischen Dusche und Frühstück nur nach Mails und Pegelständen befragt. Ist hier was passiert?

Die Wasserstände waren oh là là, in der Nacht vor dem Abreisemorgen stieg der Fluss von 80 auf 380 Kubikmeter an. Das ist ein halber Rhein, der da als braune Brühe ein paar Meter unter meinem Zelt entlangströmte. Für die Befahrung der Eierplatte auf dem Chassezac im offenen Zweier-Kanadier am Karfreitag stehenden Applaus von einem herumstehenden Kanukurs bekommen.

In der Lebensrettungsbilanz (zuspät/rechtzeitig) jetzt wieder auf Null. Brückenpfeiler, Strömung, Wurfsack. Weiterlesen »

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