Bachmann 2010 wirft seine Kandidaten voraus.
26. May 2010 - 21:43 UhrInteressante Theorien bei Wasweissich.
Update 1. Juni 2010: Jetzt auch mit Videoportrait. In diesem Jahr müssen die meisten draußen herumgehen, wobei mitunter auf die so wichtige Großaufnahme gehender Füße verzichtet wird. Rolltreppen und Spiegel wurden offenbar auf den Index gesetzt, Peter Wawerzinek ist es aber gelungen, trotzdem zerbrochene Spiegel einzubringen, indem er davon redet. Judith Zander profitierte vom Regenwetter – da sieht man das Mecklenburg-Vorpommersche Ortsschild in einer Pfütze. Mehrfach darf die Automatische Literaturkritik in diesem Jahr den Minuspunkt für Überblendspielereien vergeben. Wer jetzt einwendet, das sei doch alles nicht die Schuld der Autoren, der hat einerseits recht, sollte sich aber andererseits mal das Spiegel-, Gehende-Füße-, Schatten- und Überblendfreie Videoporträt von Aleks Scholz anschauen. Ihr habt es in der Hand, und im Jahr drei der Automatischen Literaturkritik kann niemand mehr behaupten, er habe von nichts gewusst.
Dieses Mal übrigens kein Vertreter einer Autorennationalmannschaft dabei. Die Österreichische verdrängt heuer die sympathischen Siegertypen vom ORF, die sonst gegen die zusammengewürfelte Literatenmannschaft spielen.
Volker H. Altwasser
1969, Greifswald/Rostock, Wikipedia, Elektronikfacharbeiter, Heizer und Matrose, Literaturinstitut Leipzig, Häschenschule 2000, http://www.volkeraltwasser.de/Buch u.a.: Letztes Schweigen. Ein Abwrackroman wird am Tag nach dem Wettbewerb erscheinen. Schon mal was von ihm gehört, Radiointerview wahrscheinlich, als der Naziroman rauskam. Buch bestellt.
Thomas Ballhausen,
1975, Wien/Wien, Wikipedia, Kritik im Standard zu “Die Unversöhnten“. Schwierig. Mythologie habe ich immer blaugemacht. Im Juli erscheint im Haymon-Verlag “Bewegungsmelder”. Bloggt unter Projekt Berggasse. Leseprobe aus “Geröll”.
Dorothee Elmiger,
1985, Wetzikon/Berlin Weiterlesen »


