Buchpreis 2010
31. August 2010 - 17:28 UhrDie Leseproben also. “Madalyn” von Köhlmeier habe ich, es liegt halb ausgelesen in meinem Bett. Wir vier habe ich auch, noch nicht angefangen, aber einen Ausschnitt in Klagenfurt gehört, ebenfalls Ausschnitte: Wawerzinek und Zander. Magnusson schon Anfang der Jahres gelesen und sogar noch ein Zitat für “Wie man den Bachmannpreis gewinnt” gefunden (die Tetris-Sache).
Womit anfangen? Ich denke mir was aus: Ich beginne mit einem Text, der nicht in Ich-Form geschrieben ist, von einem Autor, der noch nicht in Klagenfurt gelesen hat und nicht in Berlin lebt. Mal sehen, ob es einen gibt.
Ich blättere im Leseprobenband und versuche zu sortieren. Sechs Autorinnen, die aus Jekaterinenburg/Frankfurt am Main, Tiflis/Hamburg, Köln/Berlin, Sibirien/Frankfurt am Main, Serbien/Zürich und Anklam/Greifswald stammen. 14 Autoren - Prag/Ostberlin, Treis bei Gießen, Stuttgart/Amsterdam,Vorarlberg, Speyer, Zagreb/Bremen, Hamburg/Island, Bad Nauheim, Frankfurt am Main/Frankfurt am Main/Frankfurt am Main, Tel Aviv/Wien, Reichenbach im Vogtland/Berlin, Hamburg/Griechenland/Berlin, Rostock/Prenzlauer Berg, Freiburg. Ein paar wenige leben inzwischen in Berlin. Frankfurt am Main schlägt Berlin.
Nicht in der Ich-Form geschrieben:
- “Juja” von Nino Haratischwili
- “Das amerikanische Hospital” von Michael Kleeberg
- “Andernorts” von Doron Rabinovici
- “Kokoschkins Reise” von Hans Joachim Schädlich
- “Wir vier” von Andreas Schäfer
- “Dinge, die wir heute sagen” von Judith Zander
Sechs von zwanzig.
Bereits in Klagenfurt gewesen:
- Alina Bronsky (2008)
- Kristof Magnusson (2005)
- Thomas Hettche (1989 und später als Juror)
- Michael Kleeberg (1993)
- Michael Köhlmeier (1984)
- Andreas Maier (2000)
- Martin Mosebach (1983)
- Melinda Nadj Abonji (2004)
- Doron Rabinovici (1994)
- Andreas Schäfer (2009)
- Peter Wawerzinek (1991 und 2010)
- Judith Zander (2010)
Ich beginne also mit “Juja” von Nino Haratischwili. Der einzige Text, der die Vorgaben vom Anfang erfüllt.
Ich werde genau weiter berichten.

