Bachmannpreis – aus dem Notizblog n+1
9. July 2011 - 23:52 UhrAm Morgen gegen zwölf wundere ich mich nur ganz kurz, dass ich beim Aufbruch zum Theater das Fahrradlicht nicht ausmachen muss. In Klagenfurt sind die Straßen in der Nacht ungewöhnlich gut beleuchtet. Taghell, könnte man sagen, wenn man etwas sagen könnte.

Vom Lendspiel, einer wundervollen Draußensitzgelegenheit (tagsüber public Bachmannviewing mit Internet und Kaffee-an-den-Tisch-bring-Service, abends Plattenauflege), gehen wir ins Theatercafé, bis die zauberhafte Veronika uns mit ihrem sanften Lächeln die Tür weist. Da ist es noch dunkel. Im nahen Beatschuppen Teatro, sagt man, habe Wawerzinek im Vorjahr wahlweise seinen Namen oder seine Kontonummer getanzt. Es ist so eng, dass er unter gleichen Umständen da allenfalls eine vierstellige Pin tanzen könnte, und das würde sich in diesem Jahr schon eher lohnen. Weiterlesen »
