Archiv für July 2011


Die Kandidaten: Maximilian Steinbeis, Berlin

1. July 2011 - 22:35 Uhr

Das wäre auch ein gutes Urlaubsbuch gewesen: Endlich mal was los. Viele, viele Leute, aber nur einmal war ich kurz davor, den Überblick zu verlieren (hätte er die Liste der Personen besser an den Anfang gesetzt), Räuber, Bürgerwehr, Bayern.

Unter Räubern

Ich bin müde.
Ich wollte gestern einmal früher schlafen gehen, mein Rhythmus ist anders, ich bin Eule, aber um viertel nach sechs muss ich aufstehen, will ich keine Rabenmutter sein. Nachts als Eule schlafen gehen und am Morgen als Lerche aufwachen, das wär’s.
Nur noch ein paar Seiten lesen. Ich schaltete das Internet aus und den Fernseher nicht an, liess mit einem Zischen die Luft aus einer Dose Erdnüsse und warf ein paar Reste in den Mixer. Viel Eis, ein paar gefrorene Himbeeren, Alkohol, Minze, Zitronensaft, etwas Zucker. Interessant: Das wurde über Stunden nicht flüssig. Praktisch: Als ich das Glas umwarf, richtete das Getränkehäufchen keinen Schaden an umliegenden Gerätchen und Papieren an und musste nur wieder ins Glas gefegt werden.
Nur noch ein bisschen lesen, dann ins Bett.

Die bisher gelesenen Kandidatenbücher konnte ich an jeder beliebigen Stelle (zum Teil sehr kurz nach dem Öffnen) schliessen und hatte nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Anders war es mit “Pascolini” von Maximilian Steinbeis.

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Maximilian Steinbeis liest auf Einladung von Burkhard Spinnen.

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Die Kandidaten: Julya Rabinowich

1. July 2011 - 22:27 Uhr

Dachte mir, die Lesemaschine hat’s nötiger und sollte schon mal vorglühen für die diesjährige Bachmannaktion dort (möglichst viele Maschinisten lesen möglichst viele der Wettbewerbstexte).

Herzkasper (1-157)

Julya Rabinowich, in Sankt Petersburg geboren, als Kind schon nach Wien gekommen. Finde ich im Video sympathisch, in diesem Interview auch. Da erwähnt sie ein Interview im Standard und die Kommentare dazu. Verlinkt, weil mir dieser Kommentarton beim Standard schon mal aufgefallen ist. Ist das Österreich? Gibt es das hier auch bei eigentlich seriösen Portalen? Sagt eigentlich noch jemand “Portale”?

Ist der ORF daran schuld, dass Autoren in diesen Protraits so oft in Kaffeehäusern andere Leute belauschen? Sitzen in Österreich die Autoren in Kaffeehäusern und lauschen und in Deutschland die Autoren im Café und faulenzen?

Ich habe gelesen: Herznovelle
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Julya Rabinovich auf der Bachmannseite
Interview mit Julya Rabinowich

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