Die Kandidaten: Maximilian Steinbeis, Berlin
1. July 2011 - 22:35 UhrDas wäre auch ein gutes Urlaubsbuch gewesen: Endlich mal was los. Viele, viele Leute, aber nur einmal war ich kurz davor, den Überblick zu verlieren (hätte er die Liste der Personen besser an den Anfang gesetzt), Räuber, Bürgerwehr, Bayern.
Unter Räubern
Ich bin müde.
Ich wollte gestern einmal früher schlafen gehen, mein Rhythmus ist anders, ich bin Eule, aber um viertel nach sechs muss ich aufstehen, will ich keine Rabenmutter sein. Nachts als Eule schlafen gehen und am Morgen als Lerche aufwachen, das wär’s.
Nur noch ein paar Seiten lesen. Ich schaltete das Internet aus und den Fernseher nicht an, liess mit einem Zischen die Luft aus einer Dose Erdnüsse und warf ein paar Reste in den Mixer. Viel Eis, ein paar gefrorene Himbeeren, Alkohol, Minze, Zitronensaft, etwas Zucker. Interessant: Das wurde über Stunden nicht flüssig. Praktisch: Als ich das Glas umwarf, richtete das Getränkehäufchen keinen Schaden an umliegenden Gerätchen und Papieren an und musste nur wieder ins Glas gefegt werden.
Nur noch ein bisschen lesen, dann ins Bett.
Die bisher gelesenen Kandidatenbücher konnte ich an jeder beliebigen Stelle (zum Teil sehr kurz nach dem Öffnen) schliessen und hatte nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Anders war es mit “Pascolini” von Maximilian Steinbeis.
Maximilian Steinbeis liest auf Einladung von Burkhard Spinnen.
