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Frau Monschein geht. Als ob…

Frau Monschein

Als ob nicht Frau Monschein nach fast 12 Jahren Bachmannpreisorganisation zum Abschied mit Kärntnerliedern, wehmütigen Reden und Blumensträußen überhäuft worden wäre. Wenn es sich um eine normale Personalentscheidung handelte, wie mir die Pressestelle des ORF auf meine Frage weismachen wollte:
“Wir bitten um Verständnis, diese Entscheidung zu akzeptieren, dass es nach zwölf Jahren auch eine Änderung geben darf. Diese wurde auch nicht getroffen, weil die Arbeit von Frau Monschein rund um den Bachmannpreis angezweifelt wurde. Sie hat hervorragende Arbeit geleistet.”

Ich kann mir schon kaum vorstellen, dass es Tage der deutschsprachigen Literatur vor Frau Monschein gegeben haben soll, geschweige denn. Michaela Monschein hat einen eigenen Aggregatzustand, der es ihr erlaubt, praktisch fließend immer genau da zu sein, wo sie gebraucht wird. Read the rest of this entry »

Die Kandidaten: Leseproben-Service

Sammlung frei verfügbarer Leseproben und Buchhinweise. Ergänzung in den Kommentaren erwünscht. Es handelt sich um Leseproben auf Autorenseiten, Verlaghinweise, Kindle-Leseproben und sonstige Indizien für eine Autorentätigkeit.
Antonia Baum,
1984, Borken/Berlin

Michel Božikovi?,
1971, Zürich/Zürich

Nina Bußmann,
1980, Frankfurt/Main/Berlin

Gunther Geltinger,
1974, Erlenbach/Köln

Maja Haderlap,
1961, Bad Eisenkappel/Klagenfurt

Thomas Klupp,
1977, Erlangen/Berlin

Steffen Popp,

1978, Greifswald/Berlin

Anna Maria Praßler, 

1983, Lauingen/Berlin

Bisher nichts gefunden.

Julya Rabinowich,

1970, Sankt Petersburg/Wien

Leif Randt,

1983, Frankfurt/Main, Berlin

Linus Reichlin,

1957 Aarau/Berlin

Anne Richter,

1973, Jena/Heidelberg

Nichts gefunden, mag auch an dem googlefesten Allerweltsnamen liegen.

Nachtrag auf Hinweis von Mikel Bower (Kommentar): Hörprobe

Maximilian Steinbeis,

1970, München/Berlin

Daniel Wisser

1971, Klagenfurt/Wien

Die Kandidaten: Leif Randt

Nachtrag: Und hier im Video.

Zaghafter Beginn der Kandidatenvorstellung. Der erste, der mir über den Weg läuft, ist Leif Randt, “Mein Buch ist aus Versehen politisch” heißt die Überschrift des Interviews in der Zeit:

Auf die Frage, was junge deutsche Literatur sei: Oft Beziehungsgeschichten, die in jungen, akademischen Milieus stattfinden, in Großstädten, in WG-Küchen, in denen die Morgensonne in einem bestimmten Winkel hereinfällt, während der Kaffee gekocht wird. Und es gibt ziemlich abgründige Emotionen, die oft mit der Familie zu tun haben. Man ist sehr medienerfahren, die Figuren haben viele Serien und Filme gesehen, es herrscht eine Grundabgeklärtheit. Die Konflikte sind unausgesprochen und schweben. Die Dinge werden nicht beim Namen genannt, sondern durch die genaue Beschreibung der Sonne auf dem Küchentisch ausgedrückt. Das kann oft ganz schlimm sein, manchmal aber auch gut.

Der Name ist mir bekannt, aber ich weiß nicht woher. Sein erster Roman heißt “Leuchtspielhaus”, es gibt ihn als eBook/Kindle, das heißt, man kann sich die ersten 10% des Buches als Leseprobe kostenlos herunterladen. Auch wenn man kein eBook besitzt sondern sich nur die Kindle-Software auf irgendeines seiner Geräte lädt. Wahrscheinlich geht’s auch anders.

Erster Satz (Kapitelüberschrift “FLYBOYS>>”): “In keinem englischen Februar gab es häufiger Bodenfrost, diverse rote Steinfassaden sind von dünnem Eis überzogen.” Klassischer Einstieg also: Location und Wetter.  Ich-Perspektive. Es geht um den seltsamen Frisiersalon von Eric und Helen, eine Art Verein, dessen “Members” jeden Monat eine andere Frisur tragen (“Unsere Januar-Frisur steht ihm sehr.”). Weiteres verbindendes Element sind “die Bea-Skizzen”, zum Beispiel in der Russian Bar “auf dem Mädchenklo”. Man verständigt sich über “Member-Mobilfunk-Verteiler” per “Ketten-SMS” – drollig. Und über einen “Bea-Piratensender”. Es werden noch Videokassetten verschickt! Stammt die Geschichte aus dem vorigen Jahrtausend? Nein, das gehört zum Konzept: Austritt bei Facebook ist quasi Voraussetzung für den Frisiersalon-Eintritt. Man macht was mit Film, geht in hippe Bars und kommt aus Hessen. Namen: Helen, Anvar, Nora, Robert, Den Rest des Buches werde ich nicht kaufen. Ich bin zu alt.

Das neue Buch, erfahre ich aus dem ZEIT-Interview, spielt in einer fiktiven Stadt am Meer (wieder England?) und handelt, nun ja. Leif Randt: “Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive erzählt, von Wim Endersson, einem erfolgreichen jungen Literaturagenten, der an der School of Arts and Economics studiert und CobyCounty noch nie für längere Zeit verlassen hat.” Und von seinen Eltern, Schriftstellern und Erlebnisgastronomen oder so. Mir schwant.

Vorausgeworfene Schatten

Bachmannpreis 2011 wirft seine Schatten voraus: Im Musilhaus wurden die Teilnehmer des Klagenfurter Literaturkurses bekanntgegeben. Ich freue mich, dass Martin Fritz dabei ist, der im vorigen Jahr von dort für den Standard fm4 gebloggt hat und mir als Zuschauerin des Open Mike 2009 mit einer Eichhörnchengeschichte eine große Freude gemacht hat. Eichhörnchen und Autor sind im Bachmannpreisbuch erwähnt. Die Wettbewerbsteilnehmer werden am 24. Mai bekanntgegeben.

Der letzte Blogeintrag stammt von Anfang Februar. Was seitdem geschah: Read the rest of this entry »

Die Ausreißerkultur

Meine Oma, die eine echte Dame war, pflegte einen gepflegten Aufmerksamkeitsstil. Ihre alltägliche Aufmerksamkeit bestand darin, ihren Freunden und Verwandten per Post Zeitungsausrisse zu schicken. Kommentarlos, nur die Quelle (meistens die drei Buchstaben FAZ plus Datum) an den Rand gekritzelt. Wie schon gesagt, üblicherweise aus der “Frankfurter”, davon gerne die “Tiefdruckbeilage” (Bilder und Zeiten), manchmal aber auch aus dem Rheinischen Merkur oder der “Bonner Rundschau”, dann vom Nachbarn übernommen, denn den General-Anzeiger lasen wir ja alle selber. General-Anzeiger ist seit jeher gut, weil Familie Neusser, die eine Villa am Rhein hat, Rundschau böse, weil Neven DuMont gleich Köln gleich Express und gleich Tycoon. Aber wenn die Enkelin Chorkonzert hatte, soll sie ja auch wissen, was darüber in der Rundschau stand.

Ich bekam also Ausrisse über Hellmuth Rillings Bach-Einspielungen, über Walter Kempowski und über die Frauenfeindlichkeit der katholischen Kirche, zum Beispiel, und wenn jemand ein Buch erwähnte, standen die Chancen nicht schlecht, dass es beim nächsten Besuch hieß, “ich habe da einen Ausriss”. Man wird ja im Alter wunderlich, und vor einiger Zeit habe ich auch mit der Ausreisserei angefangen. Ich könnte mir auch einen FAZ-Online-Zugang kaufen, aber wozu? Dinge die ich suche, finde ich sowieso, per Alert, per Link. Dinge, die ich nicht suche, finde ich beim Blättern, und diese Art von Blättern kriege ich bisher rein physisch nicht hin. Überfliegen, Querlesen, Scannen. Am Esstisch sitzend, rechter Fuß unterm Hintern, Kaffeetasse auf der Zeitung. Ich reiße aus in den Kategorien “Anregung für irgendwas” (zum Beispiel Buch), “zu lang, später lesen” (zum Beispiel die dreiviertelseitige Zusammenfassung dessen, was der Papst in diesem Buch gesagt hat), “in ein bestimmtes Buch legen” (seltener Rezensionen, dafür gibt es ja Perlentaucher, eher was zum Hintergrund) und “Haben wollen” bei Hinweisen auf Sachen, meist Bücher, auf die mich das Geschriebene gehetzt hat.

Ich leite jetzt keinen Streit Papier contra Nullenundeinsen ein. Solange ich noch Papierbücher lese, freue ich mich immer, wenn beim Aufschlagen irgendwas längst Vergessenes herausfällt, der schöne Gernhardt-Nachruf aus der Gedichtsammlung zum Beispiel. Was den Rest angeht, so habe ich ein kleines Archivierungsproblem. Es gibt da eine unkontrollierte Haufenbildung. Was ich wirklich für irgendwas brauchen kann, wandert entweder als Einlage in ein Buch oder digitalisiert in irgendeine Materialsammlung, zum Beispiel Evernote. Läge alles schon digital vor, müsste man es ja auch verwalten, also archivieren oder wegwerfen. Irgendwann kann man dem E-Book den E-Artikel als Link oder Anlage zufügen. Der Ausriss besteht dann halt auch aus Nullen und Einsen. Was mir dabei fehlen würde: Die Rückseite. Die Zufalls-, die Abfallinformation, deretwegen ich meistens die ganze Seite ausreiße. Könnte man nicht den E-Artikeln auch so eine Rückseite mit einer zufälligen Meldung vom selben Tag verpassen?

Frage 21: Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Es gab sicher blödere (“Der gute Mensch von Sezuan” hat mich z.B. wegen seiner Plumpheit geärgert), ich verdrehe einfach die Frage und frage: Gegen welches Buch, das Du als Schullektüre gelesen hast, hattest Du den größten Widerwillen? Und muss sagen: Das war “Der Fänger im Roggen” in der Übersetzung von Heinrich Böll. Neunte Klasse wohl, der Deutschlehrer ein tumber Tor, mit dem ich diskutieren wollte, warum wir im Deutschunterricht eine Übersetzung lesen, wenn nicht die Übersetzung selber das Thema ist. Ob es denn keine deutschen Bücher gebe und man die englischen dem Englischunterricht überlassen könne.

Ich hatte mir bis dahin sehr wenig Gedanken über Übersetzungen gemacht, wer bitte hatte Hanni und Nanni übersetzt? Völlig egal. Die Übersetzung spielte nur bei Micky Maus usw. eine Rolle, und Erika Fuchs war Gott. Jetzt war “Der Fänger im Roggen” aber nicht von irgendeinem unbekannten Übersetzerprofi übersetzt worden, das hätte ich noch eher akzeptieren können, sondern von Heinrich Böll. Von dem hatte ich “Haus ohne Hüter” und (wegen Bonn) das Ding mit dem Clown gelesen, ohne es schlimm zu finden. Aber gerade weil er selber Schriftsteller war, traute ich ihm als Übersetzer nicht über den Weg, sondern verdächtigte ihn, aus Salingers Buch sein eigenes gemacht zu haben.

Und wenn schon, dann wollte ich doch Salingers Buch lesen. Aber nicht auf Englisch (zu mühsam und fehleranfällig), sondern in einer gescheiten demütigen Übersetzung von einem professionellen Übersetzer.  Ich kann mich übrigens kaum daran erinnern, was in dem Buch stand. Nicht abgespeichert wohl, weil ich beim Lesen die ganze Zeit vermutete, den falschen Fänger im Roggen zu lesen.

(Bei Wikipedia die unübersichtliche Geschichte der Böll-Übersetzung).

Frage 14: Ein Buch aus Deiner Kindheit

Ich bin hoffnunglos im Hintertreffen, lasst mich einfach hier zurück.

Wollte schon aufgeben, aber da fiel mir “ein Buch aus meiner Kindheit” ein.

In der Ecke der Eckbank in der Küche nämlich, da wo keiner sitzen kann, da lag über Jahre das “Guinness Buch der Rekorde” (ca. 1978).  Kamen wir also aus der Schule, zum Glück nie gleichzeitig, hatten wir die Frage “Wie war’s?” wie immer mit “wie immer” beantwortet, fingen wir an im Guinnesbuch zu blättern, das über die Jahre zunehmend in Zerfledderung geriet.

Lieblingskapitel die körperlichen Besonderheiten: Größte Frau, dickster Mann, längste Fingernägel etc. Fressrekorde waren damals auch noch drin, die werden ja inzwischen nicht mehr angekommen. Sportergebnisse vergangener olympischer Spiele auch gut. Garmisch-Partenkirchen, Stockholm. Hanns Günther Winkler auf Halla. Direkt mal bestellen für die Kinder, was hatten die bisher für ein trauriges Leben hier!

Frage 10 – Ein Buch von Deinem Lieblingsautor

Mit den Lieblingen ist es schwierig. Wer soll das sein? Der spröde Johnson taugt nicht recht zum Liebling. Walter Kempowski ist einer, dem ich viel verzeihe, weil ich ihn auf eine Art am besten kenne. Das ist leicht, er ließ ja alle Welt teilhaben an seiner Weltsicht. John Irving hat mich sehr beglückt (Garp, Das Hotel New Hampshire) und sehr ermüdet und enttäuscht (Bären, Ringen, gähn).

Aber wo wir hier so nett zusammensitzen, sondere ich mal schnell meine Meinung zu Freiheit von Jonathan Franzen ab.

Ich mach’s mir leicht und kopiere einfach das rein, was ich neulich schrieb, dann muss ich nicht verlinken, was ja auch für den Leser lästig wäre, dann kommt der Schluss.

Ich bin im dritten Teil angelangt, in dem erzählt wird, wie es Richard Katz weiter ergangen ist, dem besten Freund von Walter Berglund, nachdem er mit Patty Berglund … darauf einen mainstreamigen erfolgreichen verliebten Song geschrieben hat, aber dann … (nicht zu viel verraten). Sein Lieblingsautor ist zur Zeit Thomas Bernhard.

Es geht um die mittelmoderne Familie Berglund, bisher insbesondere um Patty Berglund. Im ersten Teil wird aus der Sicht eines Beobachters aus der Nachbarschaft erzählt, Besichtigung der Familie Berglund von außen. Umfasst den Zeitraum, in dem die Familie in St Paul Ramsey Hill lebt. Beschrieben wird unter anderem eine Mutter-Sohn-Symbiose von Winterhoffschen  Ausmaßen (zumindest, was den Mutterpart betrifft) und der Auszug des Sohnes zu den prolligen Nachbarn.

Im zweiten Teil mehrmals sehr gelacht. Titel:

Es wurden Fehler gemacht
Patty Berglunds Autobiographie
von Patty Berglund
(verfasst auf Vorschlag ihres Therapeuten)

Schönster Satz bisher: Die Autobiographin ist der Meinung, dass Joyce für die Mutterrolle emotional noch nicht reif genug war, als sie ihr erstes Kind bekam, allerdings sollte die Autobiographin selbst in dieser Hinsicht wohl besser keine Steine werfen.

Die Autobiographiesprache ist ein bisschen zu ausgefeilt für diese Patty Berglund, macht aber nichts. Das Joey-Thema lässt Patty fast vollständig aus. Derartige auffällige Auslassungen machen neben den subtilen Anzeichen für Pattys Versagen in vielerlei Hinsicht  den Reiz dieses Abschnittes aus.

Ab etwa der Hälfte, wahrscheinlich etwas später, lässt das Buch nach. Beim Lesen lief ein stockender Fortschrittsbalken mit. Die Charaktere sind alle ordentlich vorgestellt und gut entwickelt, außer der Tochter, deren Name mir gerade nicht einfällt, und die in dieser Geschichte und in dieser Familie von Anfang an zu kurz kommt. Bezeichnend, dass ich ihren Namen schon vergessen habe. Franzen geht nah ran, die Figuren sind schön widersprüchlich, interessant, echt. Joey, der kleine Möchtegern-Republikaner und seine seltsame Freundin/Frau sind dazu gekommen, den Rest kannte ich ja schon.

Irgendwann liegt alles in Trümmern: Herr Berglund hat Frau Berglund rausgeworfen wegen der alten Sache mit Richard Katz und wirft sich in die Arme der hübschen indischen Assistentin. Ab da ackert Franzen nur noch, um die Figuren auf allerlei Umwegen doch noch zu einem Happy-End zu prügeln. Alle müssen noch ein paarmal dramatisch ihr Leben ändern, die Assistentin muss aus dem Weg geräumt werden usw. Die Modelle: “Wahrheits-Ausraster eines bisher unauffälligen Menschen bei offiziellem Anlass”, “bei gerade installiertem Paarglück muss ein Unfalltod her” und “verbitterter Rückzug in die Einsamkeit und anschließende Befreiung daraus” sind bekannt und werden in Freiheit auch nicht neu geboren.

 Natürlich habe ich auch geweint. Aber nur ganz wenig.

Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast

Das weiß ich natürlich nicht mehr, irgendein Buch mit vielen Bildern und wenig Text wird das gewesen sein. Ich weiß aber noch, wie ich lesen gelernt habe.

Ich war fünf und kannte seit einer Weile alle Buchstaben, mein Bruder konnte mit vier lesen und war inzwischen in der Schule, da kriegt man als Schwesterchen schon mal was mit. Ich beneidete ihn sehr, dass er offensichtlich im Besitz der geheimen Formel war, die aus den Buchstaben Sinn machte. In der Hölle der Langeweile – dem Sonntagvormittag, an dem meine Eltern wie oft bis zum Mittag schliefen – fragte ich ihn. Er zeigte mir, wie man die Buchstaben einfach hintereinander klingen lassen musste. A-M M-O-R-G-E-N  Ich war einerseits glücklich, andererseits enttäuscht: Das hätte mir wirklich schon früher jemand sagen können, dass das so einfach ist.

(Auch über Fremdsprachen dachte ich lange, es gebe da eine Formel, nach der man einfach die deutschen Wörter in ausländische umrechnen kann. Dabei ist es nun wiederum komplizierter.)

Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

Uwe Johnson, Jahrestage, gelesen im Garten der Villa Guastavillani oberhalb von Bologna, 1986

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