Sopran

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Zum Beispiel…

Meine dritte Entführung

Die erste “Entführung aus dem Serail” sah ich 1988 an der komischen Oper in Berlin, Inszenierung Harry Kupfer. In der Pause Rotkäppchensekt. Alles so schön bunt! Ein paar Jahre später in Bonn, auch alles so schön bunt, Bassa Selims Palast war ein waldorfrunder Klumpen, wenn ich mich richtig erinnere.
Oper Bonn, Decke in der Caféteria
Das Bonner Opernhaus, früher Stadttheater, ist ein Architektonisches Schmuckstück, dass bei Nacht aus der Skyline wie eine bonbonfahrbene Steppdecke herausstrahlt. Es hat dort auch mal gebrannt vor Jahre, aber das hat leider nicht zu weitreichenden Renovierungen geführt. Das Publikum ist mit dem Gebäude gealtert, nur die Schulklassen, die sind immer gleich. Read the rest of this entry »

Aus dem Notizblog

Borreliose ist nur wenig heilbarer als Simulantentum, genießt aber in der Gesellschaft höheres Ansehen.

Jahrelanges Studium von Pschyrembel und Dr. House haben nicht gereicht. Oder liegt es am Team?

Auf der Innenansicht meines Gehirns fand sich so gut wie nichts. Leider auch nicht das Buch, das ich im September abgeben muss. Read the rest of this entry »

Halb zwölf: Dokumentation über Reinhard Mey im Südwestfunk. Der Meister des gezwungenen Reimes. Lieder, die ich nie aussuchen aber auch nie wegschalten würde, aus Nostalgie. Götz Alsmann empfiehlt, die Stücke mal instrumental einzuspielen. Mey war mit Ulrich Roski und Gesine Schwan in einer Klasse (Französisches Gymnasium Berlin). Gibt es hier außer mir noch Ulrich-Roski-Fans?

Spaßeshalber bei Lastfm das Reinhard-Mey-Radio angeknipst. Gerade singt Hannes Wader Moorsoldaten. Hannes Wader hat auch mal die Winterreise eingespielt, aber das erwähnte ich vor ein paar Jahren hier schon mal. Mein Leser wird sich erinnern.

Ich vermisse Erasmus von Meppen. Melden Sie sich doch bitte mal, das würde mich beruhigen.

Fortsetzung Reinhard-Mey-Radio: Heinz-Rudolf Kunze, Herman van Veen, Konstantin Wecker, Hannes Wader make me feel “Ich, 14″ – aber wie sind Rainald Grebe und Stoppok dazwischengeraten? Und wer ist der Nächste? Ludwig Hirsch? Nein: Klaus Hoffmann.

Hihi, Volker Lechtenbrink: “Ich mag Böll, der so viel weiß”, “Ich mag Breitner und sein Spiel”, …

Gestorben: Domenica Niehoff aus Boos in der Eiffel. Eiffel? War das nicht der mit dem Turm? Genau. In Boos gibt es einen Eifelturm, habe ich ergooglet. Liebe Schreiber von Bild und Welt: Bis morgen je 500 mal “Gustave Eiffel” und “Vulkaneifel” schreiben.

Gerhard Schöne, kannte ich bisher nur “Jule wäscht sich nie” von.

 

Suchanfragen-Vorhersage

Aarau wuff

(hier sind Sie richtig)

Mehr wird nicht verraten. Um das Elend nicht länger mitansehen zu müssen, gebe ich bekannt, dass dieses Weblog über eine Suchfunktion verfügt.

Mal an die eigene Nase packen. Mal Fünfe gerade sein lassen. Und sich den ersten Stein auf den Fuß fallen lassen.
Barocke Version:

Die Eigenliebe schmeichelt sich!
Bestrebe dich,
Erst deinen Balken auszuziehen,
Denn magst du dich um Splitter auch bemühen,
Die in des Nächsten Augen sein. Read the rest of this entry »

Tatort: Schatten der Angst (hr)

Die Italienerin in Istanbul-Ehrenfeld (statt Algier) überzog, aber weil Susanne Blattert als Cuddy von Dr. House auftrat und die putzige Anna Virovlansky wie immer ausgesprochen nun ja putzig halt war, verzieh ich und holte mir den Tatort später aus der Konserve.

Der Tatort beginnt mit dem ersten Satz der Mondscheinsonate von Beethoven. Und mit einem Mord auf dem Parkplatz des “Marktkauf” – Türke wird von Transit überfahren. War das ein Transit? Aber hej: Ich kann ja zurückspulen! Ja, graublauer Transistor. Bei einer Verfolgungsjagd wird zeitgleich ein silberner Wagen (Limousine, um das schöne Wort mal zu gebrauchen) von einem Streifenwagen in einen Lastwagen getrieben. Read the rest of this entry »

Bloggen nach Kempowski 7

T: Im Reisebus nach Malgeac am Allier gefahren. Schlammiger Campingplatz, bescheuerte Reisegruppe, was soll ich da? Bevor ich wenigstens ordentlichen Käse und ein neues Boot kaufen konnte aufgew

General-Anzeiger: Sonderbeilage zum 75. Geburtstag der Köln-Bonner-Autobahn. Dabei wurde die 1932 eröffnet. Was die Leute immer haben mit dem Hitler, nicht einmal die Autobahn hat er erfunden, der Versager. Das war der Oberbürgermeister von Köln, der Herr Adenauer. Read the rest of this entry »

Sitzen, Fortsetzung

Wie ich hier so sitze auf dem weichen Lederpolster der Bank im Café an dem einzigen Tisch, auf den das Macbook passt, Macbook MACBOOK verdränge ich meinen Ärger über den defekten Flughafen für einen Moment und besinne mich hier, in dieser sanftmütigen buddhistisch-westerwäldischen Umgebung auf die Kraft des Sitzens. Im Sitzen liegt die Kraft. Mein Motto seit 15 Anschlägen. Dazu singt eine Frau wie eine Sitar, was mich fast wieder Read the rest of this entry »

Zufrieden in der Warteschleife

“Einen Moment, ich verbinde Sie weiter” – “Lassen Sie sich ruhig Zeit”.

Die Stadt Bonn beschallt ihre Warteschleife jetzt mit Beethoven-Klavierkonzerten. Vorbildlicher Dienst am Bürger.