16. March 2008 - 11:36 Uhr
Muss mich für heute entschuldigen wegen Konzert. Vielleicht wird es heute sogar noch schöner als gestern.
(Erinnerung und Empfehlung: Heute, 20 Uhr, Kirche Sankt Severin, Im Ferkulum, Köln)
Wer übernimmt?
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9. March 2008 - 12:10 Uhr
Zum Abschluss der Brahmswoche bei Sopran (auf zwei ausgedehnt) lade ich Sie zu exdirk ins Requiem ein.
(Wenn es glücklich macht, ist es meistens Brahms. Es sei denn, es sei Mendelssohn.)
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7. March 2008 - 21:45 Uhr
Jetzt auf arte – Mittwoch und Donnerstag jeweils 20.15 Uhr im Ersten:
Teufelsbraten
, die Verfilmung von Das verborgene Wort von Ulla Hahn.
Gerade tritt Harald Schmidt als Wäschevertreter auf. Auch sonst toll besetzt Weiterlesen »
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2. March 2008 - 20:38 Uhr
Weil hier gerade so viele Suchanfragen – ca. 70 zwischen neun und zehn – nach der Musik einlaufen: Nach Stralau soll es sich im Film um die Aufnahme mit Edita Gruberova und Vesselina Kasarova handeln. Auf der CD Wir Schwestern Zwei, Wir Schönen
Eine Wiederholung von August 2005, aber nicht für mich. An dem Tag fuhr ich mit dem Auto (drei Töchter und eine kleine Katze) durchs Zentralmassiv von Anderswo nach Hause.
Tatort goes Kottan? Macht auf mit Fliegenfischen, einem japsenden Fisch, einer toten Frau, einer Iris, Prismenlicht. Dann kottanmäßiges Geplänkel zwischen Bergdoktor Kommissar Eisner und seinem Chef. “Ich bin nicht mehr so ein Naturmensch seit der Sache mit der Bienenallergie”. Eigentlich will Eisner in Urlaub fahren mit seiner Neuen, aber nix.
Erste Musik: Ein Brahmsduett “Die Meere” opus 20 Nr. 3.
(Text: Johann Gottfried Herder)
Alle Winde schlafen
auf dem Spiegel der Flut; Weiterlesen »
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24. February 2008 - 21:23 Uhr
Ich sah der analogen Bohème bis 20.20 Uhr beim Sterben zu, man wollte dem etwas tumben Rodolfo zurufen: Nun geh’ schon zu ihr, deck sie zu und halte ihre eiskalten Händchen, Dir bleiben nur noch ein paar Minuten; aber er wollte es nicht wahrhaben.
Immerhin konnten sie ein Drama verfeuern, mit einem MacBook ist das schwierig.
(Tatort folgt. Habe den Aufnehmer programmiert und werde ihn nach 21.45 Uhr hier an bekannter Stelle auswringen.)
Wegen Schlafüberwältigung, unmittelbar bevorstehender, muss der Tatort auf Bebloggung warten. Und zwar bis
- morgen
- ultimo
- Sanktnimmerleinstag
- er schwarz wird
- Godot kommt
- …
(z.Zt. wahrscheinliche Variante: Heute abend. Auch wenn’s dann keiner mehr lesen will. Habe Grippe. Vielleicht lieber einen Dr. House-Besuch stattdessen, am Samstag traf die zweite Staffel
ein. Lohnt der Tatort?)
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25. December 2007 - 00:17 Uhr
Die Zwei darf den Bischofsstab halten, vielleicht übt sie für später.
Macht hoch die Tür, Stille Nacht, Es ist ein Ros entsprungen (339), Ich steh an Deiner Krippenhier, Heiligste Nacht (341), Heilig, Heilig, drei mal heilig (selbe Melodie) – alles schön und gut, aber je näher die Einschläge kommen, desto mehr sehe ich meine Felle schwimmen. Und nach 90 Minuten die erlösenden drei Ziffern:
340
Menschen, die ihr wart verloren.
My own private Weihnachtsfest.
(Abzulegen unter
Inseln, selige
Scheibe Erde
Holde Vögellieder)
340 und 341 übrigens beide von Christoph Bernhard Verspoell, um 1810. Von dem ist auch der Megahit “Fest soll mein Taufbund immer stehen”.
(und jetzt endlich allein, Weinflasche, Buch)
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19. December 2007 - 16:21 Uhr
“Weihrauch sparet nicht noch Myrrhe”*, so ohrwürmt es unablässig in meinem Kopf, dabei sitze ich zum Singen bereit: Doppelchörige Rheinberger-Messe, für die wir im “Hohen Dom zu Köln” zu schwach besetzt sind. Man sollte es für erhebend halten, das Singen im Dom, aber es ist ein Tort. Wie kriegen sie nur diese viele kalte Luft in das voluminöse Gebäude? Von draußen sicher nicht, sonst wäre es draußen wärmer. Und drinnen auch. Der ukrainische Mädchenchor ist in Tracht gekommen, mit Kniestrümpfen. Darüber Anoraks und Fellstiefelchen. Auch in Kiew wird es im Winter kalt sein. “Sind das die Maxim-Biller-Treter?” fragt mich der Bariton und zeigt auf meine neuen Stiefel. Ja, das sind sie, aber noch vor der Kommunion ist die Kälte durch die Felleinlagen in meine Füße gedrungen. Das Singen selber: Akustik mangelhaft, kein Nachhall, kein Vermischen, jeder singt allein. Dazu das enorme Grundgeräusch des Domes, zu dem sich alle Geräusche von außen (Weihnachtsmarkt, Hauptbahnhof, Domplatte) vermischen. Uns ist ein Liturgieberater zugewiesen worden, der uns Zeichen gibt, wann aufstehen, wann hinsetzen, wann Glaubensbekenntnis vorbeten.
Im abschließenden Hirtenwort wird die Absicht erklärt, die Mission in Südamerika den Indios nun wieder mit “Fantasie und Engagement” beizubringen. Bis dahin hatte sich die katholische Kirche von ihrer harmlosen Seite gezeigt. Gegen “Macht hoch die Tür” lässt sich nun wirklich nichts sagen.
*Bitte raten Sie das Originallied in die Kommentare!
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10. November 2007 - 10:57 Uhr
Auf der stockigen Anfahrt (Unfall A 1, zu viele Autos A 43) hatte ich ein kleines Gesumm, das lautete: “Herne wird ja unterschätzt, Herne, Herne, so hübsche Eckchen, hat doch, denkt doch keiner, dieses Ruhrgebiet.” Das Gesumm erstarb aber, als ich bei Dämmerung und Regen in Herne Mitte einfuhr. “Kulturzentrum” heißt der Backsteinklops, mit Stadtbücherei, Kaschemme und Volkshochschule. Ein herrlicher Ort für die weltberühmten Tage alter Musik in Herne, die der WDR da immer veranstaltet. Eines der weltweit bedeutendsten Festivals für alte Musik. Da denke ich an romanische Kirchlein. Stattdessen: Knallharte braunbeige Stadthallenrealität. NATUR NATUR ICH WILL BETON PUR.
In der hässlichen Garderobe schüttelte der französische Naturtrompeter den Kopf über Herne, ein sehr französisches Weiterlesen »
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11. September 2007 - 00:10 Uhr
Derartiges steht an der Wand der “Kulisse”, der Schänke am Erholungshaus in Leverkusen. All die wackeren Werktätigen, die seit dem Morgengrauen Acetylsalicylpülverchen in von Fremdarbeitern im Keller geklebte Papiertütchen gefüllt, Erlenmeierkolben abgekühlt und Reagenzgläser gespült haben, holen nach getaner Schicht ihre Tuben, Fideln und Tröten aus dem Spind, hängen die grauen Kittel hinein und radeln zum Erholungshaus. Auf Fahrrädern mit zwei Querstangen, denn die dürfen das Werksgelände verlassen. Und dann: Probe des Bayerorchesters.
Und wir dabei.
Konzerttipp:
Freitag, 14. September, 20 Uhr, Altenberger Dom. Schubert Achte, Biblische Lieder von Dvorak, Gloria von Poulenc (mit Solosopran, Chor und Sopran-that’s-me in der Herde).
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25. July 2007 - 14:34 Uhr
Diese zwölfstündigen Nachtfahrten ziehen immer allerlei Gedanken an, die mir blogbar erscheinen, solange ich drinstecke. Dank der zugeführten -ine und des mitgeführten beleuchteten Kugelschreibers bin ich so multitaskingfähig, dass ich sogar was notieren kann beim Fahren. Jetzt bin zu müde für Selbstkritik und lege hier nur das Gekritzelte ab. Ich dachte viel an Wasser und musste auch dauernd welches lassen, denn die -ine (nur harmlose, keine Amphetam-) entwässern, machen durstig usw. Ich höre Zweiraumwohnung, Jens Friebe, Element of Crime, Erdmöbel. Denke über mein Verhältnis zum Wasser nach. Der weiße Hai ist übrigens ein sehr lustiger Film, schauen Sie sich den unter mit dem Vorsatz noch mal an. Der Polizeichef von Nantucket oder wie’s da heißt schwafelt was von seiner besonderen Abneigung gegen Wasser. Das habe doch sicher irgendeinen medizinischen Namen, wird er gefragt. Weiterlesen »
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