Kategorie: Scheibe Erde, Selige Inseln


Verlegenheitsbloggen

26. October 2007 - 21:09 Uhr

Weil mir gerade Unblogbares wiederfahren ist, schenke ich Ihnen heute “meine Wörter”:

Abby
Babysachen
abgängig
abgetaucht
abgewöhnen
Ächz
Callabike
Ballhaus
Camon
Carcassonne Weiterlesen »

2 Kommentare » | Scheibe Erde, Selige Inseln

8. September 2007 - 20:56 Uhr

Man sollte nur noch französisches Vulkaneiffelwasser trinken.

Danke, kid37.

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Gesucht: t9-Kesselchen

24. August 2007 - 17:24 Uhr

Ihr Lieben, Eure Reaktion auf meinen zugegeben eher nebensätzlichen Aufruf war enttäuschend, also nochmal:
Wer kennt ein schönes t9-Kesselchen, sprich: Unterschiedliche Wörter, die bei gleicher Eingabe auf der Tastatur des Mobiltelefons entstehen.

Mein bisheriger Liebling:

Häschen
Garagen

Der Einsender des Schönsten bekommt einen Preis. Bitte in den Kommentaren hinterlegen. Preisvergabe erfolgt hoheitlich und nur, wenn wirklich was Schönes dabei ist, also bitte nicht mit “uns” und “vor” ankommen.

(Takariko wird bestätigen, dass der Preis wirklich kommt. Man muss aber geduldig sein.)

Hiermit nehme ich die Urheberschaft für das Wort t9-Kesselchen (wahlweise: Tee-9-Kesselchen) für mich in Anspruch. Bei google bin ich jedenfalls die Erste.


Okay, ich mach’s was schwieriger:
Die von der Zeit einst gesammelten Kesselchen gelten nicht. Da muss es doch noch Schönere geben.

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Bahnhof Lüttich

18. June 2007 - 14:18 Uhr

Bahnhof Lüttich

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Verbales Augenblicksversagen

30. March 2007 - 11:49 Uhr

Altersvorhersage
Zeit schänden
Schleimheiligkeit (Zitat Sohn)

t.b.c.

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La Totale

4. March 2007 - 18:49 Uhr

Mondfinsternis - la totale

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Wertschätzung

18. October 2006 - 14:51 Uhr

Gestern beim Rumkurven (meinen alten Büroschlüssel ein halbes Jahr nach Auszug sehr eilig dem Vermieter einwerfen müssen) eine Anrufsendung auf WDR5 über Wertschätzung angehört. Sich erstmal selber wertschätzen usw.

Meine neue Jacke-wie-ein-Haus ist rot, meine Wertschätzung ihr gegenüber habe ich schon ausgedrückt, nämlich abgedrückt, einen stolzen Preis. Aber keine Kompromisse bei Ausrüstung. Eine schlecht sitzende Kapuze, mangelnde Belüftung, kratziger Kragen oder die falsche Farbe können eine Bergtour zum Desaster machen. Ich habe sie anprobiert und alle Türchen mal aufgemacht, unter den Armen (“Pit Zip”), oben, unten, rechts und links. Seit wann gibt es Klettverschlüsse, die nicht mehr an Wollsachen kletten bleiben? Nobelpreis. Weiterlesen »

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Ich und die Callcenter

26. September 2006 - 15:06 Uhr

Ich bin eine freundliche Inempfangnehmerin von Callcenter-Anrufen. Zumindest ihr Anliegen dürfen die jungen Menschen meistens vorbringen, bevor ich freundlich und bestimmt sage: Ich bin nicht interessiert. Die Anrufer haben weder den Job noch das Produkt erfunden. Mit der Dame von der Soldan-Stiftung komme ich sogar manchmal ins Geschäft. Den neuen RVG-Kommentar zur Ansicht, ja gerne.

Heute im Büro hätte ich aber gerne das Geld erstmal verdient, das ich bräuchte, wenn ich eines der freundlichen Angebote wirklich annehmen wollte.

Gegen 12 klingelte es zum fünften Mal (nach zwei Anzeigenverkäufern, Telefonbuchverlag, Soldan). Rufnummer unbekannt. Eine sehr schnell und undeutlich sprechende junge Asiatin meldete sich von Firma (unverständlich) Berlin, wir Umfrage (unverständlich), Ihr Betrieb Toner und Kartuschen (unverständlich). Ich sagte: “Tut mir leid, ich habe jetzt keine Zeit” und legte auf.

Ca. drei Sekunden später klingelte Rufnummer unbekannt erneut.

“Blede Q!”

(Sorry, you made my day.)

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Relativ I

19. September 2006 - 13:20 Uhr

Ich fand mich nie zu klein.

Aber es wäre doch schön, wenn die anderen nicht so groß wären.

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Heute in der Fußgängerzone

19. June 2006 - 19:38 Uhr

Auf dem Münsterplatz steht die Südkurve (Fußballguckarena), anderorts: Tische draußen, eine Horde Schwedischer Fußballfans, eine Horde japanischer Fußballfans. Über der Tiefgaragenausfahrt vom Kaufhaus Hermann Tietz (heute: Karstadt) haben die beiden älteren Damen ihren Stand aufgebaut.

Auf dem Tisch liegen die Schriften von Ron L. Hubbard, daneben Feldenkraisliege und Ikea-Klappstuhl. Die stark geliftete Chefin kommt gerade vom Kaffeeholen zurück. Wahrscheinlich darf nur sie das E-Meter bedienen.
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Die alte Frau in der karierten Hose (gehbehindert) hat sich noch kurz gewehrt, bevor sie sich zum Stress-Test in die Sonne legen lässt.
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Eine mir persönlich bekannte Anhängerin von Scientology verwöhnt ihre Mitmenschen gerne mit heilenden Betatschungen Massagen, die ich selber als übergriffig empfände. Aber manche männlichen Wracks sind so geil nach Anfassen Leute genießen das irgendwie.

Gerne wollte ich mal ein E-Meter (Wikipedia) in echt sehen.
E-Meter ist das Gerät für das sogenannte Auditing, eine Art Amateur-Psychotherapie. Das Auditing-Opfer hält in jeder Hand so einen silbernen Euterstutzen. Der in schweineteuren Kursen ausgebildete Auditeur stellt Fragen und liest aus den Ausschlägen des E-Meters ab, dass das Auditing-Opfer auch noch ein paar schweineteure Kurse braucht.

Dazugelernt: Es gibt bei Wikipedia eine Seite für Neutralitätsprobleme.

Dies ist mein Weblog. Weblog ist neutralitätsproblemfreie Zone.

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