24. October 2010 - 19:54 Uhr
Ich wollte schon kneifen, gerade aus Frankreich wieder gelandet. Bobrowski natürlich “must”, war der alte braune Passat nicht schon mal Schrott?
Der 15-jährige Florian ist tot, gestorben an einem hippen Energiemilchgetränk, Vitaminale oder so. Irgendwo in der Molkerei hat wohl jemand die E102-Konzentration erhöht. Florian ASS-Allergiker und bums.
Das der Pflicht halber.
Warum ich mich nun doch einschalte: Die Molkereikarrieretochter geht also zu Florians Vater, Beileid und so, besseres Gewissen, bessere Presse, wenn man sich entschuldigt. Unterhält sich mit dem Mann an der Wohnungstür, schaut so ins Wohnzimmer rein, und wer liegt da? Der tote Florian. “Ich darf ihn für einen Tag dabehalten”. Das schreibe ich jetzt hier hin, damit es noch mehr Leute wissen: Auch wenn jemand im Krankenhaus stirbt, auch wenn jemand obduziert wird, gehört die Leiche nicht dem Beerdigungsinstitut. Die Angehörigen dürfen die tote Oma, den toten Sohn, das totgeborene Baby mit nach Hause nehmen und in Ruhe Abschied nehmen. Und wenn es nicht besonders heiß ist oder strenge Chemotherapie die Zellen angegriffen hat, fängt die Leiche dabei auch nicht an zu stinken.
Das war’s fürs Erste.
(Weil hierher verlinkt wurde: Wikipedia über Aufbahrung.)
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16. May 2010 - 21:34 Uhr
Archäologisches Institut Schorlemer, Münster
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11. April 2010 - 21:29 Uhr
Frau Steiger ist die Neue, die Jörg Hube, der neulich der Neue war, von der Bundeswehr mitgebracht hat. Leider ist Jörg Hube tot, deshalb fliegt er gleich am Anfang in die Luft. Wunderbares Chaos, Feuerwehr, Polizei, die Geisel mit der Bombe um den Hals, Banküberfall, Geldübergabe, ich habe am Anfang nicht aufgepasst, vor dem Vorspann. Frau Steiger beordert die Frau mit der Bombe und dem Geldkoffer in das Auto, das fliegt dann mit ihr und Hube in die Luft. Weiterlesen »
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17. January 2010 - 21:47 Uhr
Verzeihung: Verpasst wegen Arbeit und Freud’scher Klara-Blum-Verdrängung
Ich bitte um eine Zusammenfassung in den Kommentaren, das sind Sie mir schuldig! Würde ich dann nach hier in den Beitrag kopieren.
Daniol hat Ihre Ehre gerettet, liebe Kunden. Deshalb schiebe ich seinen Tatort-Bericht jetzt mal oben rein:
Daniol
Das war auf jeden Fall ne unfreiwillige Lachnummer. Alle Genreregeln mißachtet (oder wohl eher unbekannt). Gesunder Menschenverstand mißachtet (oder…)
Die Guten in der Scheune (mit durchaus endlicher Munition) ballern ins Dunkel, was das Magazin hergibt und sagen dann oh, Munition alle, Mist. Dann schleicht sich Reto oder wie er heißt raus, ist dort angeblich wahnsinnig gefährdet, und er macht das, um – irrer Trick! – die Scheunentür für die Bösen draußen ganz überraschend zu, ja, zu, du ahnst es nicht, ja, zu ÖFFNEN! Zu öffnen, damit die Klara da mit dem zu überführenden und schwer verletzten Belastungszeugen mit nem Motorrad rausknattern kann. Im nächsten Örtchen angekommen fragt sie einen Mann auf der Straße nicht etwa nach dem nächsten Telefon oder ob er ein Handy hat, sondern nach den nächsten Arzt. Der entpuppt sich dann als Tierarzt und du denkst ha-ha, jetzt kommt die Nummer wie so grandios in Les Fugitives mit dem verletzten Depardieu, aber nix: statt mit dem Hausapparat als allererstes mal den Notarzt zu rufen, wird munter selbst operiert, ganz ernsthaft. Und telefoniert wird dann nicht nach dem Arzt, sondern nach den Kollegen, obwohl da doch irgendwo ein Maulwurf sitzt, man den Ball also, nach drei, vier schlechten Erfahrungen auch mal flach halten und sich erstmal in Sicherheit bringen könnte und beim nächsten Telefonversuch haben die Gauner das Telefon schon abgeknipst und und und. Weiterlesen »
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10. January 2010 - 20:34 Uhr
Immer noch bin ich im Süden, und eure Nordrhein-Westfälische Daisy kann sich mal gehackt legen: Hier beginnt Eingeschneitheit schon bei ca. 5 cm Schnee, und hier schneite es von Freitagmorgen bis heute nacht durch. Wenn die nächste Einkaufsmöglichkeit 12 km entfernt ist und “Winterdienst” ein, na klar: Fremdwort ist (wie heißt das auf Französisch?), kann man schon froh sein, noch ein paar Kartoffeln im Haus zu haben und bei Nachbarn zum essen eingeladen zu werden. Hier kann auch nicht die Heizung ausfallen, wir haben nämlich gar keine. Weiterlesen »
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27. December 2009 - 20:24 Uhr
“Der wäre doch sowieso gestorben”, sagt das Bestattungsmädel, aber der Amtsarzt findet den Schaum verdächtig, der da aus der Nase geflossen kam. Vergiftung. Die Omi zum toten Opi ist Rosemarie Fendel, oder? Nein, doch nicht. Sie ist schon ein bisschen vergesslich. Wie hieß noch die Enkelin? Nicht Emma, Leonie! Frau Schubert. Brise Schubert, Brise, was ist das denn für ein Name? Oma wohnt in einem echten 70er Jahre Nobelbungalow.
Ohoh. “Mama hat sich sogar eine Auszeit genommen, aber jetzt arbeitet sie wieder”, plaudert Leonie. Wurde da der häusliche Pflegenotstand unkonventionell behoben? Obwohl – unkonventionell? Ich glaube, bei alten Leuten wird die Leichenschau oft nicht so ganz gründlich ablaufen, denn: “der wäre doch sowieso gestorben.” Weiterlesen »
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13. December 2009 - 20:37 Uhr
Uiui, Grimmepreis ick hör dir trapsen, schön verfremdete Bilder aus dem Krankenwagen, wo der Ivo gerade reanimiert wird. Und als nächstes läuft er etwas zerschunden und völlig verdreckt über eine bayrische Viehweide. War jetzt das Reanimieren vor oder nach dem Wieselaufen? Rückblende? Der Franz ist bei der Leiche, Frau in der Badewanne, und erreicht dem Ivo nicht. Der läuft nämlich gerade durch einen Supermarkt und schaut sich was an. Bezahlen kann er nicht, weil er seine Geheimzahl nicht mehr weiß. “Ich hab Hunger”, sagt er. Geld ist alle, Kopf ist leer, und jetzt will er auch noch mit dem Sandwich türmen. Hektische Schnitte, alles dreht sich, Kollaps, aufwachen im Krankenhaus. Amnesie. Weiterlesen »
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15. November 2009 - 20:26 Uhr
Jetzt habe ich die ersten zwei Minuten verpasst, und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht gerne auch den Rest verpassen würde.
“Als der Mörder merkte, dass er zu weit gegangen war, …” – Martin hat eine Schreibblockade. Wenn der sowas schreibt, schadet auch das nicht. Charlotte Lindholm-Furtwängler-Burda wäscht mit ihrem Sohn auf dem Land das Bobbycar und wird prompt zu einem ländlichen Mordfall gerufen. Serientäter. SoKo in Braunschweig. Na die werden sich freuen. Hauptkommissar Kohl heißt der aktuelle Kollege. Ein zurückgekämmter äh. Rüpel? Weiterlesen »
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4. October 2009 - 21:08 Uhr
Ohoh: Soziale Kälte galore.
“Manche sehen ja aus wie wir”, sagt Freddy im Obdachlosencafé. Der Tote saß an der Imbissbude auf der Bank, wo Freddy sich schon vor acht die erste Kombi reinpfeifen wollte. Und Ballauf glaubt, das habe es früher nicht gewesen, als das “soziale Netz noch enger gestrickt war”. In der 18-Euro-Weinflasche, die der noch nicht 20-jährige Tote (Polydrogendings) getrunken hatte, war Frostschutzmittel. Der Tote war bei Ellermann, wohltätiger Schönheitschirurg, auf Empfang gewesen. Weiterlesen »
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20. September 2009 - 19:28 Uhr
Nachdem gestern jemand per Twitter ausgeplaudert hat, dass Dr. House Sex mit … haben wird, habe ich jetzt große Angst, Borowski könnte mit Frau Jung… Mag gar nicht dran denken.
Pünktlich dank Wahlwerbung.
Oh, mit Hugo Egon Balder und Helen Schneider. Helen Schneider? Allerweltsname.
An irgendeinem Hintereingang irgendeines Stages, Auftrittsortes ist Margret, eine Frau, die ihre beste Zeit hinter sich hat aber sehr viel dafür tut, dass man es nicht sieht. Sie trifft den alternden Rockstar “Margret, wie lang ist das her” und will was Dringendes mit ihm besprechen. Wahrscheinlich hat sie ihm ein Kind geboren oder so. Und schon ist sie wieder draußen. Betrunken? Drogen? Oder nur Gaga? Verabredung per Handy, “Hotel ist gut, komm einfach nach oben”, ein Mann mit Glatze steht auch da rum, bestimmt ein Finsterling, aber nicht der Mörder. Weiterlesen »
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