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Kategorie: Tatort


Tatort: Der Polizistinnenmörder (SWR)

17. Januar 2010 - 21:47 Uhr

Verzeihung: Verpasst wegen Arbeit und Freud’scher Klara-Blum-Verdrängung

Ich bitte um eine Zusammenfassung in den Kommentaren, das sind Sie mir schuldig! Würde ich dann nach hier in den Beitrag kopieren.

Daniol hat Ihre Ehre gerettet, liebe Kunden. Deshalb schiebe ich seinen Tatort-Bericht jetzt mal oben rein:

Daniol
Das war auf jeden Fall ne unfreiwillige Lachnummer. Alle Genreregeln mißachtet (oder wohl eher unbekannt). Gesunder Menschenverstand mißachtet (oder…)
Die Guten in der Scheune (mit durchaus endlicher Munition) ballern ins Dunkel, was das Magazin hergibt und sagen dann oh, Munition alle, Mist. Dann schleicht sich Reto oder wie er heißt raus, ist dort angeblich wahnsinnig gefährdet, und er macht das, um - irrer Trick! - die Scheunentür für die Bösen draußen ganz überraschend zu, ja, zu, du ahnst es nicht, ja, zu ÖFFNEN! Zu öffnen, damit die Klara da mit dem zu überführenden und schwer verletzten Belastungszeugen mit nem Motorrad rausknattern kann. Im nächsten Örtchen angekommen fragt sie einen Mann auf der Straße nicht etwa nach dem nächsten Telefon oder ob er ein Handy hat, sondern nach den nächsten Arzt. Der entpuppt sich dann als Tierarzt und du denkst ha-ha, jetzt kommt die Nummer wie so grandios in Les Fugitives mit dem verletzten Depardieu, aber nix: statt mit dem Hausapparat als allererstes mal den Notarzt zu rufen, wird munter selbst operiert, ganz ernsthaft. Und telefoniert wird dann nicht nach dem Arzt, sondern nach den Kollegen, obwohl da doch irgendwo ein Maulwurf sitzt, man den Ball also, nach drei, vier schlechten Erfahrungen auch mal flach halten und sich erstmal in Sicherheit bringen könnte und beim nächsten Telefonversuch haben die Gauner das Telefon schon abgeknipst und und und.
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Tatort: Klassentreffen (WDR)

10. Januar 2010 - 20:34 Uhr

Immer noch bin ich im Süden, und eure Nordrhein-Westfälische Daisy kann sich mal gehackt legen: Hier beginnt Eingeschneitheit schon bei ca. 5 cm Schnee, und hier schneite es von Freitagmorgen bis heute nacht durch. Wenn die nächste Einkaufsmöglichkeit 12 km entfernt ist und “Winterdienst” ein, na klar: Fremdwort ist (wie heißt das auf Französisch?), kann man schon froh sein, noch ein paar Kartoffeln im Haus zu haben und bei Nachbarn zum essen eingeladen zu werden. Hier kann auch nicht die Heizung ausfallen, wir haben nämlich gar keine. Weiterlesen »

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Tatort: Weil sie böse sind (hr)

3. Januar 2010 - 20:28 Uhr

Für 90 Minuten verlasse ich meine Schreibklause im frostigen Obergeschoss und ziehen ins frostige Wohnzimmer. Der Fernseher steht etwas schief, denn die neue Antiquität im Wohnzimmer hängt in der Mitte etwas durch. Das betreute Schreiben im südfranzösischen Exil funktioniert bisher ganz hervorragend. Ich könnte ruhig weiterschreiben, sagte man mir, statt in den leeren Kühlschrank zu starren. Nebenan gebe es gleich Magret de Canard.

Der alleinerziehende Vater mit dem behinderten Kind. Scheiße Mann, aus welcher Beethovensymphonie stammt dieser Variationssatz? Nachtrag: Aus der 7., der Apotheose des Tanzes, Satz 2, Allegretto, dort aber höchstens Andante.

Nur hanebüchene Ideen, aber Gehaltserhöhung wollen. Chef böse, Kollegin böse, er am Ausrasten.

Bekloppte Sawatzki hat das neue Augenmake-up “dramatic touch” aus der letzten Bravo Girl ausprobiert. Dellwo jammert über den Kaffee.

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Tatort: Altlasten (SWR)

27. Dezember 2009 - 20:24 Uhr

“Der wäre doch sowieso gestorben”, sagt das Bestattungsmädel, aber der Amtsarzt findet den Schaum verdächtig, der da aus der Nase geflossen kam. Vergiftung. Die Omi zum toten Opi ist Rosemarie Fendel, oder? Nein, doch nicht. Sie ist schon ein bisschen vergesslich. Wie hieß noch die Enkelin? Nicht Emma, Leonie! Frau Schubert. Brise Schubert, Brise, was ist das denn für ein Name? Oma wohnt in einem echten 70er Jahre Nobelbungalow.

Ohoh. “Mama hat sich sogar eine Auszeit genommen, aber jetzt arbeitet sie wieder”, plaudert Leonie. Wurde da der häusliche Pflegenotstand unkonventionell behoben? Obwohl - unkonventionell? Ich glaube, bei alten Leuten wird die Leichenschau oft nicht so ganz gründlich ablaufen, denn: “der wäre doch sowieso gestorben.” Weiterlesen »

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Tatort: Wir sind die guten (BR)

13. Dezember 2009 - 20:37 Uhr

Uiui, Grimmepreis ick hör dir trapsen, schön verfremdete Bilder aus dem Krankenwagen, wo der Ivo gerade reanimiert wird. Und als nächstes läuft er etwas zerschunden und völlig verdreckt über eine bayrische Viehweide. War jetzt das Reanimieren vor oder nach dem Wieselaufen? Rückblende? Der Franz ist bei der Leiche, Frau in der Badewanne, und erreicht dem Ivo nicht. Der läuft nämlich gerade durch einen Supermarkt und schaut sich was an. Bezahlen kann er nicht, weil er seine Geheimzahl nicht mehr weiß. “Ich hab Hunger”, sagt er. Geld ist alle, Kopf ist leer, und jetzt will er auch noch mit dem Sandwich türmen. Hektische Schnitte, alles dreht sich, Kollaps, aufwachen im Krankenhaus. Amnesie. Weiterlesen »

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Tatort: “… es wird Trauer sein und Schmerz” (NDR)

15. November 2009 - 20:26 Uhr

Jetzt habe ich die ersten zwei Minuten verpasst, und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht gerne auch den Rest verpassen würde.

“Als der Mörder merkte, dass er zu weit gegangen war, …” - Martin hat eine Schreibblockade. Wenn der sowas schreibt, schadet auch das nicht. Charlotte Lindholm-Furtwängler-Burda wäscht mit ihrem Sohn auf dem Land das Bobbycar und wird prompt zu einem ländlichen Mordfall gerufen. Serientäter. SoKo in Braunschweig. Na die werden sich freuen. Hauptkommissar Kohl heißt der aktuelle Kollege. Ein zurückgekämmter äh. Rüpel? Weiterlesen »

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Tatort: Platt gemacht (WDR)

4. Oktober 2009 - 21:08 Uhr

Ohoh: Soziale Kälte galore.
“Manche sehen ja aus wie wir”, sagt Freddy im Obdachlosencafé. Der Tote saß an der Imbissbude auf der Bank, wo Freddy sich schon vor acht die erste Kombi reinpfeifen wollte. Und Ballauf glaubt, das habe es früher nicht gewesen, als das “soziale Netz noch enger gestrickt war”. In der 18-Euro-Weinflasche, die der noch nicht 20-jährige Tote (Polydrogendings) getrunken hatte, war Frostschutzmittel. Der Tote war bei Ellermann, wohltätiger Schönheitschirurg, auf Empfang gewesen. Weiterlesen »

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Tatort: Borowski und die Sterne (NDR)

20. September 2009 - 19:28 Uhr

Nachdem gestern jemand per Twitter ausgeplaudert hat, dass Dr. House Sex mit … haben wird, habe ich jetzt große Angst, Borowski könnte mit Frau Jung… Mag gar nicht dran denken.

Pünktlich dank Wahlwerbung.

Oh, mit Hugo Egon Balder und Helen Schneider. Helen Schneider? Allerweltsname.

An irgendeinem Hintereingang irgendeines Stages, Auftrittsortes ist Margret, eine Frau, die ihre beste Zeit hinter sich hat aber sehr viel dafür tut, dass man es nicht sieht. Sie trifft den alternden Rockstar “Margret, wie lang ist das her” und will was Dringendes mit ihm besprechen. Wahrscheinlich hat sie ihm ein Kind geboren oder so. Und schon ist sie wieder draußen. Betrunken? Drogen? Oder nur Gaga? Verabredung per Handy, “Hotel ist gut, komm einfach nach oben”, ein Mann mit Glatze steht auch da rum, bestimmt ein Finsterling, aber nicht der Mörder. Weiterlesen »

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Tatort: Mit ruhiger Hand (WDR)

23. August 2009 - 19:31 Uhr

In der Villa im Hahnwald liegt die tote Arztgattin, Stich in die Leber, der Chef in der Klinik, auch irgendwas. Irgendeine Frau hat anonym die Polizei gerufen. Ballauf betrunken im Auto an der Brücke, sei aber nicht gefahren, sagt er dem Streifenpolizisten und fährt dann los, muss ja zum Tatort. Tsts. Hätte er sich ja auch fahren lassen können von dem Polizeiwagen.

Im Haus schläft noch ein junger Mann, Jonas Gann, Sohn?

Bei der Polizei tackert der Junge sich Heftklammern in die Finger. Weiterlesen »

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Tatort: Tote Männer (RB)

14. Juni 2009 - 19:38 Uhr

Ha, Fritzi Haberland! Schwanger. Habe gerade erst zugeschaltet und mir schon mal zusammengereimt: Libanesischer Student, Stricher, tot. Fritzi Haberland (Jutta Hartwig) schwanger, Einfamilienhaus, der Leon Hartwig war auch an der Imbissbude, an der der Tote sich die Salmonellen geholt hatte. Der ist bestimmt heimlich schwul. Haberland die Mörderin? Stricher ihn erpresst? Der hatte nämlich 3000 Euro auf den Kopf gehauen, die eigentlich für die Familie im Libanon bestimmt waren. Weiterlesen »

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