Kategorie: Wasser und Boot


21. August 2010 - 18:46 Uhr

Übrigens.

Ich lebe noch. Erkläre die Blogpause mit einer wasserreichen Reise über die Pfalz und das Jura ins südfranzösische Departement Aude, über Dordogne, Nizza und Italien nach Slowenien, von dort durch Österreich, Bayern, Franken, Thüringen, Sachsen nach Brandenburg und über Berlin zurück nach Hause. War alles schön. Später vielleicht mehr. Bis dahin nehmt dies, mein Lieblingsbild des Sommers:Friedhofstrecke Soca/Slowenien, Ausgangsschwall

Soca (Slowenien), Friedhofstrecke, Ausgangsschwall.

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Die Nachrichtenlage 5 - Wasserstandsmeldungen

6. April 2010 - 10:38 Uhr

Eine Woche Ardèche, das dort nur spärlich (auf dem Mäuerchen vor der Campingplatz-Rezeption) vorhandene Internet zwischen Dusche und Frühstück nur nach Mails und Pegelständen befragt. Ist hier was passiert?

Die Wasserstände waren oh là là, in der Nacht vor dem Abreisemorgen stieg der Fluss von 80 auf 380 Kubikmeter an. Das ist ein halber Rhein, der da als braune Brühe ein paar Meter unter meinem Zelt entlangströmte. Für die Befahrung der Eierplatte auf dem Chassezac im offenen Zweier-Kanadier am Karfreitag stehenden Applaus von einem herumstehenden Kanukurs bekommen.

In der Lebensrettungsbilanz (zuspät/rechtzeitig) jetzt wieder auf Null. Brückenpfeiler, Strömung, Wurfsack. Weiterlesen »

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Zustände

5. März 2010 - 08:44 Uhr

- nach Fahnenkorrektur: Zufrieden über das starrsinnige Beharren auf Arno-Schmidt-Interpunktion in Arno-Schmidt-Zitaten, unzufrieden über das Auslassen von mindestens drei, vier Durchgängen vor Manuskriptabgabe. Fahnenkorrektur ist sowas wie “The Slalom” beim Tough Guy Race - braucht ein gewisses Durchhaltevermögen, bei ausreichender Vorbereitung wäre alles einfacher, und wenn man hier abkürzt, zeigen sie nachher mit Fingern auf einen. Der Setzer soll nicht meine Versäumnisse vom Januar ausbaden. Weiterlesen »

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Lebendmeldung

8. Februar 2010 - 15:44 Uhr

Mit der Tatortberichterstattung ist es nun so eine Sache - der neue Chor probt am Sonntagabend, und bisher habe ich es noch nicht geschafft, den Aufnehmer zu programmieren. Echtzeit fällt sowieso weg. Aber wer liest denn dann hier überhaupt noch?

Buch ist fertiggeschrieben und vom Verlag durchgewunken worden. Sagt sich so locker, tatsächlich war die Arbeit am Ende steinig oder besser: mit großer Steinschlagangst behaftet. Erscheinungstermin jetzt 10. Mai 2010. Dann vermutlich noch viel größere Steinschlagangst.

Zeit für Urlaub: Anderthalb Wochen nach Abgabe fuhren wir nach England zur zweiten Tough Guy-Teilnahme, dieses Mal mit dem Auto, um auch was vom Land zu sehen. Weiterlesen »

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Kopf auf Grund

30. November 2009 - 15:11 Uhr

Die Hoffnung, dass mir ein Tag auf einem wilden Eifelbach ordentlich den Kopf durchspült, hat sich erfüllt - 32 Kilometer statt ans Buch ans Überleben gedacht, ein großer aufregender Spaß. Und heute dann klarere Sicht. Die drei Männer, die mich mitnahmen, machen sowas schon seit zig Jahren, des einen Boot ist 30 Jahre alt. Die Lieser ist ein Hochwasserflüsschen mit richtigem Wildwasser, Steine, Wellen, kleine Schluchten mit engen Kurven.

Der Lieserpfad, sagt jemand, sagt Manuel Andrack, soll der schönste Wanderweg der Welt sein, aber ich glaube, der Andrack kennt jetzt auch nicht alle. Wahrscheinlich einer der schönsten der Eifel. Weiterlesen »

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Ersatzprogramm

25. September 2009 - 16:41 Uhr

Bis ich mal wieder was blogge, angenehme Unterhaltung:

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Tatort #731: Bittere Trauben (SR)

26. April 2009 - 20:08 Uhr

Gegen 20 Uhr aus Ostfalen gekommen, Sonnenbrand zwischen Helm und Kragen und an den Armen, der Rest war ja gut verpackt. Unmutig und erschöpft gewesen, der größte Erfolg heute war: Den Anfängern zeigen, wie man auf der Wildwasserübungsstrecke wirklich jedes Kehrwasser verratzen und gegen jeden Stein rückwärts dameln kann ohne ins Wasser zu fallen. Und dabei noch die ganze Zeit gelacht. Schön war trotzdem.

Wieso jetzt in dem Saarland-Tatort der Konstantin Wecker den Vater vom bayerischen Kommissar spielen muss, das will mir nicht in den Sinn. Moselwinzersetting heute, das gefällt mir natürlich. Ist aber auch egal, ob mir’s gefällt, ich habe um drei Lammkoteletts und einen halben Büffelmozzarella mit Kirschtomaten die erste halbe Stunde verpasst, werde gleich telefonieren nebenher und bitte daher um Verzeihung. Das wird hier heute nichts mit mir.

Fotzenbart heißt das im Volksmund, was der Stefan Dudenhöfer da um den Mund herum hat. Und die Frau Dudenhöfer hat eine super rosa Bluse und spricht schön Saarländisch. Der tote Weintester heißt Lieser, und die Lieser ist ein Nebenfluss der Mosel, das kommt schon hin. Ach egal.

Ich geb auf. Machen Sie gerne in den Kommentaren weiter!

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18. April 2009 - 09:37 Uhr

Die Paddelsachen aufhängen, das Boot in die Garage schieben, die Katze streicheln, dann Büro, später die Kaninchen aus dem Ferienlager holen. Hier ist der Frühling explodiert, Kirschblütenschnee auf der Terrasse.

Neues Rettungsmesser kaufen, das Sicherheitspäckchen fürs Boot überprüfen: Wurfsack, 2 Seilrollen, Prussik, Bandschlinge, HMS-Karabiner, 1. Hilfe-Päckchen, Kathrins Rettungssack. Weiterlesen »

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6. März 2009 - 08:12 Uhr

Bilderbuchwetter gestern wie heute: Wie aus der Kinderbibel, Kapitel: “Noah baut ein Schiff”.

Das Loch in Köln wird größer, als nächstes fällt die Schule rein. Steigender Rheinpegel -> steigender Grundwasserspiegel. Köln wird nach und nach in dieses Loch fallen und sich auf dem Wasserweg abtransportieren.

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Tough Guy 2009, Nachwort

6. Februar 2009 - 08:48 Uhr

Das schreibt uns Mr. Mouse:

The Brave and the Beautiful

 

Congratulations from Mr Mouse and the Ever Smiling Team.

ALL who aspired to be a Tough Guy can now feel achieved in the harshest test ever imagined, on a day of extreme weather. 

From freezing fog to minus 8o windchill, brilliant sunshine came to the rescue for an hour to warm us, then the snow came to cheer us all home.

What a fantastic achievement, the hundreds of ATC cadets, Scouts, Rangers, Young Firefighters are heaped with praise for a fine achievement in the worst of weathers. 

St John Ambulance were absolutely marvellous.  10 ambulances non stop ferrying the injured out of the Killing Fields and some to Accident and Emergency.

The divers in the lakes were frozen to their bones but determined to get everyone through the Underwater Cavern. 

Lots of broken legs and limbs.  But Tough Guy didn’t kill anyone.

The pain of extreme Arctic cold bodies brought unashamed sobbing. 

The atmosphere of electric good natured happiness is Tough Guy rare commodity  ‘The Family Of Man’.

The remembrance of World War I and II vividly experienced by thousands of Tough Guy™ competitors was an experience that will be talked about all over the world.

Bleibt Skype, um sich schonend runterzuregeln: Ich würde so gerne noch ein bisschen erzählen, aber es interessiert keine Sau. Dann also mit den anderen Teilnehmern die Kostümfrage für nächstes Jahr diskutieren und Erkenntnisse sortieren.

  • Toughguy hat in der Weichei-Variante mit Neopren nichts mit Extremsport zu tun.
  • Während der Pinguin fröhlich durch die “Killing Fields” tobt, liegt die Gazelle schon seit einer Stunde zitternd beim Sanitäter.
  • Lauftraining könnte helfen, aber lohnt der Aufwand? Schnelleres Laufen wird mit längeren Wartezeiten in den Killing Fields bestraft. Ausnahme: Sehr viel schnelleres Laufen.
  • Versuch der Kaltwassergewöhnung ist sinnlos. Die Differenz zwischen 37° und 2° Grad wird nicht dadurch kleiner, dass man sie seinem Körper öfter zumutet. Jeder zehnte Teilnehmer wurde wegen Unterkühlung behandelt.
  • Wer schlottert, sollte nicht mehr klettern - es gab mehrere Knochenbrüche.
  • Nächstes Mal unbedingt kostümieren (Bernd-das-Brot?) damit ich mich auf Fotos wiederfinde.
  • Wer zur Teatime seine Tasse selber halten will, sollte morgens beim Anziehen auf seine innere Mama hören.
  • Es gibt kein schlechtes Wetter.
  • Vorbereitung: 50-100 Euro in der Surfabteilung von Decathlon ausgeben und Kindergeburtstag im Hochseilgarten.

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